Bildgestütztes Nachschlagewerk

Erkennen ist der Anfang. Sperren ist die sichere Reaktion.

51 giftige Arten mit Suchfunktion, Erkennungsmerkmalen und giftigen Teilen – dazu 12 häufige, meist unbedenkliche Pflanzen zur sicheren Einordnung. Jede Karte weist mögliche Schwere, Verlauf und Datenlage getrennt aus, statt alles in eine einzige Gefahrenfarbe zu pressen.

Jede Karte trennt drei Fragen, die eine einzelne Gefahrenfarbe vermischen würde: wie schwer eine Vergiftung verlaufen kann, wie sie zustande kommt und von welcher Tierart die zugrunde liegenden Daten stammen. Für Alpakas gibt es nur zu wenigen Pflanzen eigene Fallberichte; das meiste ist von Wiederkäuern oder Pferden übertragen. Quellen und Kriterien der Einstufung ansehen

Schwere
Datenlage

63 Pflanzen

Eibe (Taxus baccata)Lebensbedrohlich

Taxus baccata

Eibe

Mögliche Schwere
Kann tödlich verlaufen.
Verlauf
Akut – schon eine einmalige Aufnahme kann reichen.
Datenlage
Von Wiederkäuern (Rind, Schaf, Ziege) übertragen.
Erkennen
Immergrüne flache Nadeln · Rote fleischige Samenmäntel · Häufig Hecke oder Friedhofsbaum
Giftige Teile
Fast alle Pflanzenteile; Schnittgut besonders riskant.
Risiko
Kann nach kleiner Aufnahme sehr rasch zu Kreislaufversagen und Tod führen.
Vorbeugen
Jeden Zugang verhindern; Heckenschnitt niemals in Weidenähe lagern oder kompostieren.
Fachquellen

Bei möglicher Aufnahme: Tiere ohne Stress von der Quelle trennen, Pflanze und ungefähre Menge sichern und telefonisch mit einer kamelidenerfahrenen Tierarztpraxis klären. Bei Symptomen oder lebensbedrohlichen Pflanzen sofort Notdienst.

Foto: Simon Garbutt / Wikimedia Commons · CC BY-SA
Blauer Eisenhut (Aconitum napellus)Lebensbedrohlich

Aconitum napellus

Blauer Eisenhut

Mögliche Schwere
Kann tödlich verlaufen.
Verlauf
Akut – schon eine einmalige Aufnahme kann reichen.
Datenlage
Allgemeine Pflanzentoxikologie; keine belastbaren Daten für Weidetiere.
Erkennen
Blaue helmförmige Blüten · Handförmig tief geteilte Blätter · Garten- und Gebirgspflanze
Giftige Teile
Alle Pflanzenteile, besonders Wurzel und Samen.
Risiko
Stark wirksame Alkaloide können Herz und Nervensystem bedrohen.
Vorbeugen
Fläche sperren und nicht mit bloßen Händen bearbeiten; Wurzelstücke vollständig entfernen.

Kein pflanzenspezifischer Einzelbeleg hinterlegt. Die Einstufung stützt sich auf allgemeine Pflanzentoxikologie und die Quellen des Leitfadens – bei Verdacht zählt die tierärztliche Einschätzung, nicht diese Karte.

Fachquellen

Für diese Karte ist kein pflanzenspezifischer Einzelbeleg hinterlegt. Als allgemeine Referenz dient die Plants-Poisonous-to-Livestock-Datenbank der Cornell University; ergänzend gelten die Quellen des Leitfadens Giftpflanzen erkennen und das zentrale Quellenverzeichnis.

Bei möglicher Aufnahme: Tiere ohne Stress von der Quelle trennen, Pflanze und ungefähre Menge sichern und telefonisch mit einer kamelidenerfahrenen Tierarztpraxis klären. Bei Symptomen oder lebensbedrohlichen Pflanzen sofort Notdienst.

Foto: I. Sáček, senior / Wikimedia Commons · Freie Lizenz – siehe Dateiseite
Herbstzeitlose (Colchicum autumnale)Lebensbedrohlich

Colchicum autumnale

Herbstzeitlose

Mögliche Schwere
Kann tödlich verlaufen.
Verlauf
Akut – schon eine einmalige Aufnahme kann reichen.
Datenlage
Von Wiederkäuern (Rind, Schaf, Ziege) übertragen.
Erkennen
Violette krokusähnliche Herbstblüte · Breite Blätter im Frühjahr · Wächst in Wiesen
Giftige Teile
Alle Teile; bleibt auch im Heu gefährlich.
Risiko
Colchicin schädigt Zellen und kann schwere Magen-Darm- und Organfolgen verursachen.
Vorbeugen
Bestand markieren und fachgerecht regulieren; Heu von betroffenen Flächen sperren.

Kein pflanzenspezifischer Einzelbeleg hinterlegt. Die Einstufung stützt sich auf allgemeine Pflanzentoxikologie und die Quellen des Leitfadens – bei Verdacht zählt die tierärztliche Einschätzung, nicht diese Karte.

Fachquellen

Für diese Karte ist kein pflanzenspezifischer Einzelbeleg hinterlegt. Als allgemeine Referenz dient die Plants-Poisonous-to-Livestock-Datenbank der Cornell University; ergänzend gelten die Quellen des Leitfadens Giftpflanzen erkennen und das zentrale Quellenverzeichnis.

Bei möglicher Aufnahme: Tiere ohne Stress von der Quelle trennen, Pflanze und ungefähre Menge sichern und telefonisch mit einer kamelidenerfahrenen Tierarztpraxis klären. Bei Symptomen oder lebensbedrohlichen Pflanzen sofort Notdienst.

Foto: Stemonitis / Wikimedia Commons · Public Domain
Roter Fingerhut (Digitalis purpurea)Lebensbedrohlich

Digitalis purpurea

Roter Fingerhut

Mögliche Schwere
Kann tödlich verlaufen.
Verlauf
Akut – schon eine einmalige Aufnahme kann reichen.
Datenlage
Von Wiederkäuern (Rind, Schaf, Ziege) übertragen.
Erkennen
Hohe Blütenähre · Rosa-violette glockenförmige Blüten · Filzige Blattrosette
Giftige Teile
Alle Pflanzenteile, auch getrocknet.
Risiko
Herzglykoside können schwere Rhythmus- und Kreislaufstörungen auslösen.
Vorbeugen
Nicht verfüttern und nicht auf die Weide werfen; Gartenbeete außer Reichweite halten.

Kein pflanzenspezifischer Einzelbeleg hinterlegt. Die Einstufung stützt sich auf allgemeine Pflanzentoxikologie und die Quellen des Leitfadens – bei Verdacht zählt die tierärztliche Einschätzung, nicht diese Karte.

Fachquellen

Für diese Karte ist kein pflanzenspezifischer Einzelbeleg hinterlegt. Als allgemeine Referenz dient die Plants-Poisonous-to-Livestock-Datenbank der Cornell University; ergänzend gelten die Quellen des Leitfadens Giftpflanzen erkennen und das zentrale Quellenverzeichnis.

Bei möglicher Aufnahme: Tiere ohne Stress von der Quelle trennen, Pflanze und ungefähre Menge sichern und telefonisch mit einer kamelidenerfahrenen Tierarztpraxis klären. Bei Symptomen oder lebensbedrohlichen Pflanzen sofort Notdienst.

Foto: Varda-Elentari / Wikimedia Commons · Public Domain
Oleander (Nerium oleander)Lebensbedrohlich

Nerium oleander

Oleander

Mögliche Schwere
Kann tödlich verlaufen.
Verlauf
Akut – schon eine einmalige Aufnahme kann reichen.
Datenlage
Von Wiederkäuern (Rind, Schaf, Ziege) übertragen.
Erkennen
Immergrüner Strauch, oft als Kübelpflanze · Schmale, ledrige, gegenständige Blätter · Rosa, rote, weiße oder gelbliche Blüten
Giftige Teile
Alle Pflanzenteile, auch getrocknete Blätter und Schnittgut.
Risiko
Herzglykoside wie Oleandrin können schwere Herzrhythmusstörungen, Schwäche, Kreislaufversagen und Tod verursachen. In Rinderbeständen sind Todesfälle nach versehentlich untergemischtem Schnittgut dokumentiert.
Vorbeugen
Kübelpflanzen außer Reichweite überwintern; Schnittgut in den Restmüll, nie auf Kompost oder Weide.
Fachquellen

Bei möglicher Aufnahme: Tiere ohne Stress von der Quelle trennen, Pflanze und ungefähre Menge sichern und telefonisch mit einer kamelidenerfahrenen Tierarztpraxis klären. Bei Symptomen oder lebensbedrohlichen Pflanzen sofort Notdienst.

Foto: Alvesgaspar / Wikimedia Commons · CC BY 2.5
Jakobskreuzkraut (Jacobaea vulgaris)Lebensbedrohlich

Jacobaea vulgaris

Jakobskreuzkraut

Mögliche Schwere
Kann tödlich verlaufen.
Verlauf
Kumulativ – Schaden entsteht durch wiederholte Aufnahme.
Datenlage
Von Wiederkäuern (Rind, Schaf, Ziege) übertragen.
Erkennen
Gelbe Körbchenblüten in flachen Gruppen · Tief gelappte Blätter · Oft an Straßenrändern und lückiger Narbe
Giftige Teile
Alle Teile; Pyrrolizidinalkaloide bleiben in Heu und Silage relevant.
Risiko
Wiederholte Aufnahme kann zu fortschreitender Leberschädigung führen.
Vorbeugen
Vor der Samenreife fachgerecht entfernen, Handschuhe nutzen, Material nicht verfüttern oder liegen lassen.
Fachquellen

Bei möglicher Aufnahme: Tiere ohne Stress von der Quelle trennen, Pflanze und ungefähre Menge sichern und telefonisch mit einer kamelidenerfahrenen Tierarztpraxis klären. Bei Symptomen oder lebensbedrohlichen Pflanzen sofort Notdienst.

Foto: Wikimedia Commons · CC BY-SA
Lebensbedrohlich

Jacobaea aquatica

Wasser-Kreuzkraut

Mögliche Schwere
Kann tödlich verlaufen.
Verlauf
Kumulativ – Schaden entsteht durch wiederholte Aufnahme.
Datenlage
Von Wiederkäuern (Rind, Schaf, Ziege) übertragen.
Erkennen
Gelbe Körbchenblüten, lockerer gestellt als beim Jakobskreuzkraut · Untere Blätter oft ungeteilt bis schwach gelappt – nicht die typische Fiederung · Feuchte Senken, Nasswiesen und staunasse Grünlandstellen
Giftige Teile
Alle Teile; die Pyrrolizidinalkaloide überstehen Trocknung und Silierung.
Risiko
Wiederholte Aufnahme kann die Leber fortschreitend schädigen; der Schaden summiert sich über Monate, ohne dass ein einzelner Frasstag auffällt.
Vorbeugen
Feuchte Senken gezielt kontrollieren, Staunässe und Narbenlücken beheben und Bestände vor der Samenreife entfernen; Mähgut nicht verfüttern.

Auf feuchtem Grünland regional häufiger als Jakobskreuzkraut. Wer nur nach den bekannten fein gefiederten Blättern sucht, übersieht es.

Fachquellen

Bei möglicher Aufnahme: Tiere ohne Stress von der Quelle trennen, Pflanze und ungefähre Menge sichern und telefonisch mit einer kamelidenerfahrenen Tierarztpraxis klären. Bei Symptomen oder lebensbedrohlichen Pflanzen sofort Notdienst.

Lebensbedrohlich

Senecio inaequidens

Schmalblättriges Greiskraut

Mögliche Schwere
Kann tödlich verlaufen.
Verlauf
Kumulativ – Schaden entsteht durch wiederholte Aufnahme.
Datenlage
Von Wiederkäuern (Rind, Schaf, Ziege) übertragen.
Erkennen
Schmale, fast grasartige Blätter · Viele kleine gelbe Körbchen an buschig-halbstrauchigem Wuchs · Straßen- und Wegränder, Bahndämme, Kiesflächen – wandert von dort ein
Giftige Teile
Alle Teile; Pyrrolizidinalkaloide bleiben in Heu und Silage wirksam.
Risiko
Wie bei den anderen Kreuzkräutern eine schleichende, sich aufsummierende Leberschädigung.
Vorbeugen
Ränder und Zufahrten mitkontrollieren und junge Bestände früh entfernen, bevor sie in die Fläche einwandern.

Seit den 1970er-Jahren in Mitteleuropa ausgebreitet und blüht bis weit in den Herbst – also auch dann noch, wenn der Weidekontrollgang längst abgehakt ist.

Fachquellen

Bei möglicher Aufnahme: Tiere ohne Stress von der Quelle trennen, Pflanze und ungefähre Menge sichern und telefonisch mit einer kamelidenerfahrenen Tierarztpraxis klären. Bei Symptomen oder lebensbedrohlichen Pflanzen sofort Notdienst.

Kirschlorbeer (Prunus laurocerasus)Lebensbedrohlich

Prunus laurocerasus

Kirschlorbeer

Mögliche Schwere
Kann tödlich verlaufen.
Verlauf
Akut – schon eine einmalige Aufnahme kann reichen.
Datenlage
Von Wiederkäuern (Rind, Schaf, Ziege) übertragen.
Erkennen
Immergrüne glänzende große Blätter · Weiße Blütentrauben · Schwarze kirschähnliche Früchte
Giftige Teile
Blätter, Kerne und zerkleinertes Schnittgut.
Risiko
Cyanogene Verbindungen können besonders nach Zerkleinerung Blausäure freisetzen.
Vorbeugen
Heckenschnitt nie auf die Weide geben; angrenzende Hecken auf Überhang prüfen.

Kein pflanzenspezifischer Einzelbeleg hinterlegt. Die Einstufung stützt sich auf allgemeine Pflanzentoxikologie und die Quellen des Leitfadens – bei Verdacht zählt die tierärztliche Einschätzung, nicht diese Karte.

Fachquellen

Für diese Karte ist kein pflanzenspezifischer Einzelbeleg hinterlegt. Als allgemeine Referenz dient die Plants-Poisonous-to-Livestock-Datenbank der Cornell University; ergänzend gelten die Quellen des Leitfadens Giftpflanzen erkennen und das zentrale Quellenverzeichnis.

Bei möglicher Aufnahme: Tiere ohne Stress von der Quelle trennen, Pflanze und ungefähre Menge sichern und telefonisch mit einer kamelidenerfahrenen Tierarztpraxis klären. Bei Symptomen oder lebensbedrohlichen Pflanzen sofort Notdienst.

Foto: Karduelis / Wikimedia Commons · Public Domain
Rhododendren und Azaleen (Rhododendron spp.)Lebensbedrohlich

Rhododendron spp.

Rhododendren und Azaleen

Mögliche Schwere
Kann tödlich verlaufen.
Verlauf
Akut – schon eine einmalige Aufnahme kann reichen.
Datenlage
Fallberichte bei Kameliden vorhanden; die betroffene Art steht im Risiko-Text.
Erkennen
Immergrüne oder laubabwerfende Ziersträucher · Große Blütenstände in Weiß, Rosa, Rot oder Violett · Azaleen sind kleinlaubige Rhododendron-Arten und ebenso giftig
Giftige Teile
Blätter, Blüten, Nektar und Schnittgut aller Arten und Hybriden.
Risiko
Grayanotoxine können Speicheln, unkoordiniertes Regurgitieren, Kreislauf- und Herzrhythmusstörungen auslösen. Für Alpakas ist eine Vergiftung in Norddeutschland dokumentiert: von vier betroffenen Tieren musste eines euthanasiert werden.
Vorbeugen
Zaunabstand zu Ziergehölzen einhalten und Nachbarn ansprechen; Schnittgut nie in Weidenähe ablegen.
Fachquellen

Bei möglicher Aufnahme: Tiere ohne Stress von der Quelle trennen, Pflanze und ungefähre Menge sichern und telefonisch mit einer kamelidenerfahrenen Tierarztpraxis klären. Bei Symptomen oder lebensbedrohlichen Pflanzen sofort Notdienst.

Foto: Karduelis / Wikimedia Commons · Public Domain
Japanische Lavendelheide (Pieris japonica)Lebensbedrohlich

Pieris japonica

Japanische Lavendelheide

Mögliche Schwere
Kann tödlich verlaufen.
Verlauf
Akut – schon eine einmalige Aufnahme kann reichen.
Datenlage
Von Wiederkäuern (Rind, Schaf, Ziege) übertragen.
Erkennen
Immergrüner Zierstrauch mit ledrigen Blättern · Hängende weiße Blütentrauben im Frühjahr · Junger Austrieb oft leuchtend rot
Giftige Teile
Alle oberirdischen Teile, auch Schnittgut.
Risiko
Enthält dieselben Grayanotoxine wie Rhododendron und gehört in Übersichtsarbeiten zu den am häufigsten gemeldeten Auslösern bei Schafen und Ziegen.
Vorbeugen
Als Ziergehölz aus dem Weidebereich und aus dem Heckenschnitt heraushalten.
Fachquellen

Bei möglicher Aufnahme: Tiere ohne Stress von der Quelle trennen, Pflanze und ungefähre Menge sichern und telefonisch mit einer kamelidenerfahrenen Tierarztpraxis klären. Bei Symptomen oder lebensbedrohlichen Pflanzen sofort Notdienst.

Foto: Stan Shebs / Wikimedia Commons · CC BY-SA 3.0
Buchsbaum (Buxus sempervirens)Ernst

Buxus sempervirens

Buchsbaum

Mögliche Schwere
Ernste Erkrankung oder Organschaden möglich.
Verlauf
Akut – schon eine einmalige Aufnahme kann reichen.
Datenlage
Allgemeine Pflanzentoxikologie; keine belastbaren Daten für Weidetiere.
Erkennen
Kleine gegenständige immergrüne Blätter · Dichter Heckenwuchs · Typischer Zier- und Formschnittstrauch
Giftige Teile
Alle Teile, auch Schnittgut.
Risiko
Alkaloide können Magen-Darm-, Nerven- und Kreislaufsymptome verursachen.
Vorbeugen
Schnittgut sicher entsorgen; Kübel und Beete außer Reichweite halten.

Kein pflanzenspezifischer Einzelbeleg hinterlegt. Die Einstufung stützt sich auf allgemeine Pflanzentoxikologie und die Quellen des Leitfadens – bei Verdacht zählt die tierärztliche Einschätzung, nicht diese Karte.

Fachquellen

Für diese Karte ist kein pflanzenspezifischer Einzelbeleg hinterlegt. Als allgemeine Referenz dient die Plants-Poisonous-to-Livestock-Datenbank der Cornell University; ergänzend gelten die Quellen des Leitfadens Giftpflanzen erkennen und das zentrale Quellenverzeichnis.

Bei möglicher Aufnahme: Tiere ohne Stress von der Quelle trennen, Pflanze und ungefähre Menge sichern und telefonisch mit einer kamelidenerfahrenen Tierarztpraxis klären. Bei Symptomen oder lebensbedrohlichen Pflanzen sofort Notdienst.

Foto: Ormanbotanigi / Wikimedia Commons · Public Domain
Adlerfarn (Pteridium aquilinum)Ernst

Pteridium aquilinum

Adlerfarn

Mögliche Schwere
Ernste Erkrankung oder Organschaden möglich.
Verlauf
Kumulativ – Schaden entsteht durch wiederholte Aufnahme.
Datenlage
Von Wiederkäuern (Rind, Schaf, Ziege) übertragen.
Erkennen
Große dreieckige mehrfach gefiederte Wedel · Braune unterirdische Rhizome · Bildet dichte Bestände
Giftige Teile
Alle Teile; junge Wedel und Rhizome besonders relevant.
Risiko
Wiederholte Aufnahme kann je nach Tierart Blutbildung und weitere Organsysteme schädigen.
Vorbeugen
Farnreiche Flächen nicht beweiden und kein Heu von solchen Flächen zukaufen.

Kein pflanzenspezifischer Einzelbeleg hinterlegt. Die Einstufung stützt sich auf allgemeine Pflanzentoxikologie und die Quellen des Leitfadens – bei Verdacht zählt die tierärztliche Einschätzung, nicht diese Karte.

Fachquellen

Für diese Karte ist kein pflanzenspezifischer Einzelbeleg hinterlegt. Als allgemeine Referenz dient die Plants-Poisonous-to-Livestock-Datenbank der Cornell University; ergänzend gelten die Quellen des Leitfadens Giftpflanzen erkennen und das zentrale Quellenverzeichnis.

Bei möglicher Aufnahme: Tiere ohne Stress von der Quelle trennen, Pflanze und ungefähre Menge sichern und telefonisch mit einer kamelidenerfahrenen Tierarztpraxis klären. Bei Symptomen oder lebensbedrohlichen Pflanzen sofort Notdienst.

Foto: Hans Hillewaert / Wikimedia Commons · CC BY-SA 4.0
Robinie / Scheinakazie (Robinia pseudoacacia)Ernst

Robinia pseudoacacia

Robinie / Scheinakazie

Mögliche Schwere
Ernste Erkrankung oder Organschaden möglich.
Verlauf
Akut – schon eine einmalige Aufnahme kann reichen.
Datenlage
Von anderen Tierarten übertragen, überwiegend vom Pferd.
Erkennen
Gefiederte Blätter · Weiße duftende Blütentrauben · Dornige Zweige und rissige Borke
Giftige Teile
Vor allem Rinde, Samen und Blätter; nicht mit echter Akazie verwechseln.
Risiko
Kann Verdauungs-, Kreislauf- und neurologische Symptome verursachen.
Vorbeugen
Rinde, Zweige und Sturmbruch aus dem Weidebereich entfernen; Nagen an der Rinde verhindern.

Kein pflanzenspezifischer Einzelbeleg hinterlegt. Die Einstufung stützt sich auf allgemeine Pflanzentoxikologie und die Quellen des Leitfadens – bei Verdacht zählt die tierärztliche Einschätzung, nicht diese Karte.

Fachquellen

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Bei möglicher Aufnahme: Tiere ohne Stress von der Quelle trennen, Pflanze und ungefähre Menge sichern und telefonisch mit einer kamelidenerfahrenen Tierarztpraxis klären. Bei Symptomen oder lebensbedrohlichen Pflanzen sofort Notdienst.

Foto: Javier Martin / Wikimedia Commons · Public Domain
Goldregen (Laburnum anagyroides)Lebensbedrohlich

Laburnum anagyroides

Goldregen

Mögliche Schwere
Kann tödlich verlaufen.
Verlauf
Akut – schon eine einmalige Aufnahme kann reichen.
Datenlage
Allgemeine Pflanzentoxikologie; keine belastbaren Daten für Weidetiere.
Erkennen
Hängende, leuchtend gelbe Blütentrauben · Dreizählige Blätter · Erbsenähnliche Hülsen mit Samen
Giftige Teile
Alle Teile, besonders Samen und Hülsen.
Risiko
Das Alkaloid Cytisin kann starkes Speicheln, Würgen beziehungsweise Regurgitieren, Krämpfe und Kreislaufversagen auslösen.
Vorbeugen
Als Zierstrauch von der Weide fernhalten; Samenhülsen und Schnittgut nie zugänglich lassen.

Kein pflanzenspezifischer Einzelbeleg hinterlegt. Die Einstufung stützt sich auf allgemeine Pflanzentoxikologie und die Quellen des Leitfadens – bei Verdacht zählt die tierärztliche Einschätzung, nicht diese Karte.

Fachquellen

Für diese Karte ist kein pflanzenspezifischer Einzelbeleg hinterlegt. Als allgemeine Referenz dient die Plants-Poisonous-to-Livestock-Datenbank der Cornell University; ergänzend gelten die Quellen des Leitfadens Giftpflanzen erkennen und das zentrale Quellenverzeichnis.

Bei möglicher Aufnahme: Tiere ohne Stress von der Quelle trennen, Pflanze und ungefähre Menge sichern und telefonisch mit einer kamelidenerfahrenen Tierarztpraxis klären. Bei Symptomen oder lebensbedrohlichen Pflanzen sofort Notdienst.

Foto: Wikimedia Commons · CC BY-SA 2.0
Maiglöckchen (Convallaria majalis)Lebensbedrohlich

Convallaria majalis

Maiglöckchen

Mögliche Schwere
Kann tödlich verlaufen.
Verlauf
Akut – schon eine einmalige Aufnahme kann reichen.
Datenlage
Allgemeine Pflanzentoxikologie; keine belastbaren Daten für Weidetiere.
Erkennen
Zwei breite, glänzende Grundblätter · Weiße, duftende Glöckchen · Schattige Gärten und Waldränder
Giftige Teile
Alle Pflanzenteile, auch das Wasser aus der Vase.
Risiko
Herzwirksame Glykoside können schwere Herzrhythmus- und Kreislaufstörungen verursachen.
Vorbeugen
Bestände am Gehölzrand entfernen; Gartenabfälle nie in Weidenähe ablegen.

Kein pflanzenspezifischer Einzelbeleg hinterlegt. Die Einstufung stützt sich auf allgemeine Pflanzentoxikologie und die Quellen des Leitfadens – bei Verdacht zählt die tierärztliche Einschätzung, nicht diese Karte.

Fachquellen

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Foto: Wikimedia Commons · Public domain
Tollkirsche (Atropa belladonna)Lebensbedrohlich

Atropa belladonna

Tollkirsche

Mögliche Schwere
Kann tödlich verlaufen.
Verlauf
Akut – schon eine einmalige Aufnahme kann reichen.
Datenlage
Allgemeine Pflanzentoxikologie; keine belastbaren Daten für Weidetiere.
Erkennen
Glänzend schwarze Beeren · Braunviolette glockige Blüten · Waldränder und Lichtungen
Giftige Teile
Alle Teile, besonders Beeren und Wurzel.
Risiko
Tropanalkaloide (Atropin) bedrohen Nervensystem, Herz und Atmung.
Vorbeugen
Sträucher am Waldrand und an Zaunlinien entfernen, bevor Früchte reifen.

Kein pflanzenspezifischer Einzelbeleg hinterlegt. Die Einstufung stützt sich auf allgemeine Pflanzentoxikologie und die Quellen des Leitfadens – bei Verdacht zählt die tierärztliche Einschätzung, nicht diese Karte.

Fachquellen

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Foto: User:Kilom691 / Wikimedia Commons · Public domain
Schwarzes Bilsenkraut (Hyoscyamus niger)Lebensbedrohlich

Hyoscyamus niger

Schwarzes Bilsenkraut

Mögliche Schwere
Kann tödlich verlaufen.
Verlauf
Akut – schon eine einmalige Aufnahme kann reichen.
Datenlage
Allgemeine Pflanzentoxikologie; keine belastbaren Daten für Weidetiere.
Erkennen
Klebrig behaarte Blätter · Schmutziggelbe, violett geaderte Blüten · Unangenehmer Geruch
Giftige Teile
Alle Pflanzenteile, besonders Samen.
Risiko
Tropanalkaloide können Nervensystem und Kreislauf schwer beeinträchtigen.
Vorbeugen
Bestände auf gestörtem Boden früh entfernen; Wurzeln mit ausgraben.

Kein pflanzenspezifischer Einzelbeleg hinterlegt. Die Einstufung stützt sich auf allgemeine Pflanzentoxikologie und die Quellen des Leitfadens – bei Verdacht zählt die tierärztliche Einschätzung, nicht diese Karte.

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Foto: H. Zell / Wikimedia Commons · CC BY-SA 3.0
Gemeiner Stechapfel (Datura stramonium)Lebensbedrohlich

Datura stramonium

Gemeiner Stechapfel

Mögliche Schwere
Kann tödlich verlaufen.
Verlauf
Akut – schon eine einmalige Aufnahme kann reichen.
Datenlage
Allgemeine Pflanzentoxikologie; keine belastbaren Daten für Weidetiere.
Erkennen
Große, weiße Trichterblüten · Stachelige Kapselfrüchte · Buchtig gezähnte Blätter
Giftige Teile
Alle Teile, besonders Samen.
Risiko
Tropanalkaloide wirken stark auf Nervensystem, Herz und Atmung.
Vorbeugen
Vor der Samenbildung entfernen; auch Beimischungen in zugekauftem Futter beachten.

Kein pflanzenspezifischer Einzelbeleg hinterlegt. Die Einstufung stützt sich auf allgemeine Pflanzentoxikologie und die Quellen des Leitfadens – bei Verdacht zählt die tierärztliche Einschätzung, nicht diese Karte.

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Foto: bdk / Wikimedia Commons · CC BY-SA 3.0
Gefleckter Schierling (Conium maculatum)Lebensbedrohlich

Conium maculatum

Gefleckter Schierling

Mögliche Schwere
Kann tödlich verlaufen.
Verlauf
Akut – schon eine einmalige Aufnahme kann reichen.
Datenlage
Von Wiederkäuern (Rind, Schaf, Ziege) übertragen.
Erkennen
Rot gefleckter, hohler Stängel · Fein gefiederte Blätter · Weiße Doldenblüten, Mäusegeruch
Giftige Teile
Alle Teile, besonders Früchte und Stängel.
Risiko
Das Alkaloid Coniin kann zu Lähmung und Atemstillstand führen.
Vorbeugen
Bestände vor der Blüte entfernen; Gräben und Feldränder mitkontrollieren.

Kein pflanzenspezifischer Einzelbeleg hinterlegt. Die Einstufung stützt sich auf allgemeine Pflanzentoxikologie und die Quellen des Leitfadens – bei Verdacht zählt die tierärztliche Einschätzung, nicht diese Karte.

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Foto: Unknown author / Wikimedia Commons · Public domain
Wasserschierling (Cicuta virosa)Lebensbedrohlich

Cicuta virosa

Wasserschierling

Mögliche Schwere
Kann tödlich verlaufen.
Verlauf
Akut – schon eine einmalige Aufnahme kann reichen.
Datenlage
Von Wiederkäuern (Rind, Schaf, Ziege) übertragen.
Erkennen
Kammerige, knollige Wurzel · Weiße Doldenblüten · Ufer, Gräben und Feuchtwiesen
Giftige Teile
Alle Teile, besonders die Wurzel.
Risiko
Cicutoxin gilt als eine der giftigsten heimischen Pflanzen und löst rasch Krämpfe aus.
Vorbeugen
Feuchtstellen und Grabenränder auszäunen; Wurzelstöcke nie freilegen und liegen lassen.

Kein pflanzenspezifischer Einzelbeleg hinterlegt. Die Einstufung stützt sich auf allgemeine Pflanzentoxikologie und die Quellen des Leitfadens – bei Verdacht zählt die tierärztliche Einschätzung, nicht diese Karte.

Fachquellen

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Foto: Matti Virtala / Wikimedia Commons · CC0
Seidelbast (Daphne mezereum)Lebensbedrohlich

Daphne mezereum

Seidelbast

Mögliche Schwere
Kann tödlich verlaufen.
Verlauf
Akut – schon eine einmalige Aufnahme kann reichen.
Datenlage
Allgemeine Pflanzentoxikologie; keine belastbaren Daten für Weidetiere.
Erkennen
Rosa Blüten direkt am Zweig vor dem Laub · Rote Beeren · Schattige Wald- und Gartenlagen
Giftige Teile
Alle Teile, besonders Rinde und Beeren.
Risiko
Scharfe Diterpenester reizen Haut und Schleimhäute und schädigen den Kreislauf.
Vorbeugen
Als Ziergehölz aus dem Weidebereich entfernen; nicht mit bloßen Händen schneiden.

Kein pflanzenspezifischer Einzelbeleg hinterlegt. Die Einstufung stützt sich auf allgemeine Pflanzentoxikologie und die Quellen des Leitfadens – bei Verdacht zählt die tierärztliche Einschätzung, nicht diese Karte.

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Foto: Wikimedia Commons · Public domain
Rizinus / Wunderbaum (Ricinus communis)Lebensbedrohlich

Ricinus communis

Rizinus / Wunderbaum

Mögliche Schwere
Kann tödlich verlaufen.
Verlauf
Akut – schon eine einmalige Aufnahme kann reichen.
Datenlage
Von anderen Tierarten übertragen, überwiegend vom Pferd.
Erkennen
Große, handförmig gelappte Blätter · Stachelige rote Fruchtkapseln · Beliebte Kübel- und Beetpflanze
Giftige Teile
Vor allem die Samen, daneben die Blätter.
Risiko
Das Eiweißgift Ricin steckt vor allem in den Samen. Gefährlich werden sie besonders zerkaut oder beschädigt – unversehrt geschluckte Samen können den Verdauungstrakt weitgehend unverändert passieren.
Vorbeugen
Als Kübel- und Beetpflanze aus dem Weidebereich verbannen; Samenkapseln vollständig einsammeln.
Fachquellen

Bei möglicher Aufnahme: Tiere ohne Stress von der Quelle trennen, Pflanze und ungefähre Menge sichern und telefonisch mit einer kamelidenerfahrenen Tierarztpraxis klären. Bei Symptomen oder lebensbedrohlichen Pflanzen sofort Notdienst.

Foto: Juan Carlos Fonseca Mata / Wikimedia Commons · CC BY-SA 4.0
Gewöhnliche Traubenkirsche (Prunus padus)Lebensbedrohlich

Prunus padus

Gewöhnliche Traubenkirsche

Mögliche Schwere
Kann tödlich verlaufen.
Verlauf
Akut – schon eine einmalige Aufnahme kann reichen.
Datenlage
Von Wiederkäuern (Rind, Schaf, Ziege) übertragen.
Erkennen
Weiße, hängende Blütentrauben · Kleine schwarze Steinfrüchte · Feuchte Gehölzränder
Giftige Teile
Blätter, Rinde und Kerne, besonders welk oder zerkleinert.
Risiko
Cyanogene Verbindungen können nach Zerkleinerung Blausäure freisetzen.
Vorbeugen
Welkes Laub und Schnittgut entfernen – beim Welken steigt die Blausäurefreisetzung.

Kein pflanzenspezifischer Einzelbeleg hinterlegt. Die Einstufung stützt sich auf allgemeine Pflanzentoxikologie und die Quellen des Leitfadens – bei Verdacht zählt die tierärztliche Einschätzung, nicht diese Karte.

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Für diese Karte ist kein pflanzenspezifischer Einzelbeleg hinterlegt. Als allgemeine Referenz dient die Plants-Poisonous-to-Livestock-Datenbank der Cornell University; ergänzend gelten die Quellen des Leitfadens Giftpflanzen erkennen und das zentrale Quellenverzeichnis.

Bei möglicher Aufnahme: Tiere ohne Stress von der Quelle trennen, Pflanze und ungefähre Menge sichern und telefonisch mit einer kamelidenerfahrenen Tierarztpraxis klären. Bei Symptomen oder lebensbedrohlichen Pflanzen sofort Notdienst.

Foto: Christer Johansson / Wikimedia Commons · CC BY-SA 2.5
Bergahorn (Acer pseudoplatanus)Artenabhängig

Acer pseudoplatanus

Bergahorn

Mögliche Schwere
Für mitweidende Tierarten belegt, für Alpakas nicht ausreichend belegt.
Verlauf
Akut – schon eine einmalige Aufnahme kann reichen.
Datenlage
Fallberichte bei Kameliden vorhanden; die betroffene Art steht im Risiko-Text.
Erkennen
Fünflappige, gegenständige Blätter · Geflügelte Samen (Nasenzwicker) · Große Parkbäume und Feldgehölze
Giftige Teile
Samen und Keimlinge; besonders im Herbst und Frühjahr.
Risiko
Hypoglycin A aus Samen und Keimlingen löst bei Pferden und Ponys die häufig tödliche atypische Weidemyopathie aus. Für Alpakas ist eine entsprechende klinische Vergiftung nicht belegt; Schafe nehmen Hypoglycin A nachweislich auf, ohne zu erkranken. Zwei Trampeltiere sind allerdings an atypischer Myopathie gestorben – Kameliden sind also nicht grundsätzlich unempfindlich.
Vorbeugen
Auf gemischten Weiden Samen und Keimlinge konsequent aus dem Pferdebereich fernhalten; bei plötzlicher Schwäche eines Mitweiders Notdienst rufen.

Diese Pflanze steht wegen der Mitweider auf der Liste, nicht wegen eines belegten Alpaka-Risikos.

Fachquellen

Bei möglicher Aufnahme: Tiere ohne Stress von der Quelle trennen, Pflanze und ungefähre Menge sichern und telefonisch mit einer kamelidenerfahrenen Tierarztpraxis klären. Bei Symptomen oder lebensbedrohlichen Pflanzen sofort Notdienst.

Foto: MurielBendel / Wikimedia Commons · CC BY-SA 4.0
Pfaffenhütchen (Euonymus europaeus)Ernst

Euonymus europaeus

Pfaffenhütchen

Mögliche Schwere
Ernste Erkrankung oder Organschaden möglich.
Verlauf
Akut – schon eine einmalige Aufnahme kann reichen.
Datenlage
Allgemeine Pflanzentoxikologie; keine belastbaren Daten für Weidetiere.
Erkennen
Vierkantige rosa Fruchtkapseln mit orangem Samen · Grüne Zweige · Häufig in Hecken
Giftige Teile
Alle Teile, besonders Früchte und Samen.
Risiko
Glykoside und Alkaloide können Verdauung, Herz und Nerven belasten.
Vorbeugen
Heckenstrauch aus der Zaunlinie entfernen; Früchte und Schnittgut einsammeln.

Kein pflanzenspezifischer Einzelbeleg hinterlegt. Die Einstufung stützt sich auf allgemeine Pflanzentoxikologie und die Quellen des Leitfadens – bei Verdacht zählt die tierärztliche Einschätzung, nicht diese Karte.

Fachquellen

Für diese Karte ist kein pflanzenspezifischer Einzelbeleg hinterlegt. Als allgemeine Referenz dient die Plants-Poisonous-to-Livestock-Datenbank der Cornell University; ergänzend gelten die Quellen des Leitfadens Giftpflanzen erkennen und das zentrale Quellenverzeichnis.

Bei möglicher Aufnahme: Tiere ohne Stress von der Quelle trennen, Pflanze und ungefähre Menge sichern und telefonisch mit einer kamelidenerfahrenen Tierarztpraxis klären. Bei Symptomen oder lebensbedrohlichen Pflanzen sofort Notdienst.

Foto: CAPTAIN RAJU / Wikimedia Commons · CC BY-SA 4.0
Gemeiner Efeu (Hedera helix)Ernst

Hedera helix

Gemeiner Efeu

Mögliche Schwere
Ernste Erkrankung oder Organschaden möglich.
Verlauf
Erst ab größerer aufgenommener Menge.
Datenlage
Allgemeine Pflanzentoxikologie; keine belastbaren Daten für Weidetiere.
Erkennen
Immergrüne, ledrige Blätter · Kletternd an Mauern und Bäumen · Schwarze Beeren im Winter
Giftige Teile
Blätter und Beeren.
Risiko
Saponine wie α- und β-Hederin sowie der Polyacetylen-Inhaltsstoff Falcarinol können Schleimhäute und Verdauungstrakt reizen; bei größerer Aufnahme sind auch neurologische Symptome beschrieben.
Vorbeugen
Zugang zu bewachsenen Zäunen, Mauern und Bäumen verhindern; Ranken zurückschneiden und Schnittgut abfahren.

Kein pflanzenspezifischer Einzelbeleg hinterlegt. Die Einstufung stützt sich auf allgemeine Pflanzentoxikologie und die Quellen des Leitfadens – bei Verdacht zählt die tierärztliche Einschätzung, nicht diese Karte.

Fachquellen

Für diese Karte ist kein pflanzenspezifischer Einzelbeleg hinterlegt. Als allgemeine Referenz dient die Plants-Poisonous-to-Livestock-Datenbank der Cornell University; ergänzend gelten die Quellen des Leitfadens Giftpflanzen erkennen und das zentrale Quellenverzeichnis.

Bei möglicher Aufnahme: Tiere ohne Stress von der Quelle trennen, Pflanze und ungefähre Menge sichern und telefonisch mit einer kamelidenerfahrenen Tierarztpraxis klären. Bei Symptomen oder lebensbedrohlichen Pflanzen sofort Notdienst.

Foto: H. Zell / Wikimedia Commons · CC BY-SA 3.0
Liguster (Ligustrum vulgare)Ernst

Ligustrum vulgare

Liguster

Mögliche Schwere
Ernste Erkrankung oder Organschaden möglich.
Verlauf
Erst ab größerer aufgenommener Menge.
Datenlage
Allgemeine Pflanzentoxikologie; keine belastbaren Daten für Weidetiere.
Erkennen
Schmale, gegenständige Blätter · Weiße Blütenrispen · Schwarze Beeren, klassische Heckenpflanze
Giftige Teile
Blätter und besonders die Beeren.
Risiko
Glykoside können Verdauungs- und Kreislaufstörungen auslösen.
Vorbeugen
Hecken auf Überhang prüfen; Schnittgut nicht auf der Weide zwischenlagern.

Kein pflanzenspezifischer Einzelbeleg hinterlegt. Die Einstufung stützt sich auf allgemeine Pflanzentoxikologie und die Quellen des Leitfadens – bei Verdacht zählt die tierärztliche Einschätzung, nicht diese Karte.

Fachquellen

Für diese Karte ist kein pflanzenspezifischer Einzelbeleg hinterlegt. Als allgemeine Referenz dient die Plants-Poisonous-to-Livestock-Datenbank der Cornell University; ergänzend gelten die Quellen des Leitfadens Giftpflanzen erkennen und das zentrale Quellenverzeichnis.

Bei möglicher Aufnahme: Tiere ohne Stress von der Quelle trennen, Pflanze und ungefähre Menge sichern und telefonisch mit einer kamelidenerfahrenen Tierarztpraxis klären. Bei Symptomen oder lebensbedrohlichen Pflanzen sofort Notdienst.

Foto: Globetrotter19 / Wikimedia Commons · CC BY-SA 3.0
Blauregen / Glyzinie (Wisteria sinensis)Ernst

Wisteria sinensis

Blauregen / Glyzinie

Mögliche Schwere
Ernste Erkrankung oder Organschaden möglich.
Verlauf
Erst ab größerer aufgenommener Menge.
Datenlage
Allgemeine Pflanzentoxikologie; keine belastbaren Daten für Weidetiere.
Erkennen
Hängende blauviolette Blütentrauben · Verholzende Kletterpflanze · Samthaarige Hülsenfrüchte
Giftige Teile
Vor allem Samen und Hülsen.
Risiko
Lektine und Glykoside können heftige Magen-Darm-Symptome verursachen.
Vorbeugen
Rankgerüste außer Reichweite planen; Hülsen und Samen einsammeln.

Kein pflanzenspezifischer Einzelbeleg hinterlegt. Die Einstufung stützt sich auf allgemeine Pflanzentoxikologie und die Quellen des Leitfadens – bei Verdacht zählt die tierärztliche Einschätzung, nicht diese Karte.

Fachquellen

Für diese Karte ist kein pflanzenspezifischer Einzelbeleg hinterlegt. Als allgemeine Referenz dient die Plants-Poisonous-to-Livestock-Datenbank der Cornell University; ergänzend gelten die Quellen des Leitfadens Giftpflanzen erkennen und das zentrale Quellenverzeichnis.

Bei möglicher Aufnahme: Tiere ohne Stress von der Quelle trennen, Pflanze und ungefähre Menge sichern und telefonisch mit einer kamelidenerfahrenen Tierarztpraxis klären. Bei Symptomen oder lebensbedrohlichen Pflanzen sofort Notdienst.

Foto: nlamore from USA / Wikimedia Commons · CC BY 2.0
Gefleckter Aronstab (Arum maculatum)Reizend

Arum maculatum

Gefleckter Aronstab

Mögliche Schwere
Überwiegend Reizung von Schleimhäuten und Verdauungstrakt.
Verlauf
Akut – schon eine einmalige Aufnahme kann reichen.
Datenlage
Allgemeine Pflanzentoxikologie; keine belastbaren Daten für Weidetiere.
Erkennen
Pfeilförmige, oft gefleckte Blätter · Kolben in Hüllblatt · Leuchtend rote Beeren im Sommer
Giftige Teile
Alle Teile, besonders Beeren und Knolle.
Risiko
Scharfstoffe und Calciumoxalat reizen Maul, Rachen und Verdauung stark.
Vorbeugen
Schattige Waldränder im Frühjahr kontrollieren und Bestände auszäunen.

Kein pflanzenspezifischer Einzelbeleg hinterlegt. Die Einstufung stützt sich auf allgemeine Pflanzentoxikologie und die Quellen des Leitfadens – bei Verdacht zählt die tierärztliche Einschätzung, nicht diese Karte.

Fachquellen

Für diese Karte ist kein pflanzenspezifischer Einzelbeleg hinterlegt. Als allgemeine Referenz dient die Plants-Poisonous-to-Livestock-Datenbank der Cornell University; ergänzend gelten die Quellen des Leitfadens Giftpflanzen erkennen und das zentrale Quellenverzeichnis.

Bei möglicher Aufnahme: Tiere ohne Stress von der Quelle trennen, Pflanze und ungefähre Menge sichern und telefonisch mit einer kamelidenerfahrenen Tierarztpraxis klären. Bei Symptomen oder lebensbedrohlichen Pflanzen sofort Notdienst.

Foto: Hans-Martin Scheibner / Wikimedia Commons · CC BY-SA 3.0
Bittersüßer Nachtschatten (Solanum dulcamara)Ernst

Solanum dulcamara

Bittersüßer Nachtschatten

Mögliche Schwere
Ernste Erkrankung oder Organschaden möglich.
Verlauf
Erst ab größerer aufgenommener Menge.
Datenlage
Von Wiederkäuern (Rind, Schaf, Ziege) übertragen.
Erkennen
Violette Blüten mit gelbem Kegel · Rote, eiförmige Beeren · Kletternd an feuchten Rändern
Giftige Teile
Alle Teile, besonders unreife Beeren und Kraut.
Risiko
Solanin-Glykoalkaloide belasten Verdauung und Nervensystem.
Vorbeugen
Ranken an Zäunen und Gräben entfernen, bevor Beeren reifen.

Kein pflanzenspezifischer Einzelbeleg hinterlegt. Die Einstufung stützt sich auf allgemeine Pflanzentoxikologie und die Quellen des Leitfadens – bei Verdacht zählt die tierärztliche Einschätzung, nicht diese Karte.

Fachquellen

Für diese Karte ist kein pflanzenspezifischer Einzelbeleg hinterlegt. Als allgemeine Referenz dient die Plants-Poisonous-to-Livestock-Datenbank der Cornell University; ergänzend gelten die Quellen des Leitfadens Giftpflanzen erkennen und das zentrale Quellenverzeichnis.

Bei möglicher Aufnahme: Tiere ohne Stress von der Quelle trennen, Pflanze und ungefähre Menge sichern und telefonisch mit einer kamelidenerfahrenen Tierarztpraxis klären. Bei Symptomen oder lebensbedrohlichen Pflanzen sofort Notdienst.

Foto: H. Zell / Wikimedia Commons · CC BY-SA 3.0
Kartoffel (grüne Teile) (Solanum tuberosum)Ernst

Solanum tuberosum

Kartoffel (grüne Teile)

Mögliche Schwere
Ernste Erkrankung oder Organschaden möglich.
Verlauf
Erst ab größerer aufgenommener Menge.
Datenlage
Von Wiederkäuern (Rind, Schaf, Ziege) übertragen.
Erkennen
Krautige Pflanze mit Fiederblättern · Grüne oder keimende Knollen · Häufig als Gartenabfall
Giftige Teile
Kraut, Beeren, grüne und keimende Knollen.
Risiko
Solanin in grünen Teilen kann Verdauung und Kreislauf belasten.
Vorbeugen
Kein Kraut, keine grünen oder keimenden Knollen verfüttern; Ernteabfälle sicher entsorgen.

Kein pflanzenspezifischer Einzelbeleg hinterlegt. Die Einstufung stützt sich auf allgemeine Pflanzentoxikologie und die Quellen des Leitfadens – bei Verdacht zählt die tierärztliche Einschätzung, nicht diese Karte.

Fachquellen

Für diese Karte ist kein pflanzenspezifischer Einzelbeleg hinterlegt. Als allgemeine Referenz dient die Plants-Poisonous-to-Livestock-Datenbank der Cornell University; ergänzend gelten die Quellen des Leitfadens Giftpflanzen erkennen und das zentrale Quellenverzeichnis.

Bei möglicher Aufnahme: Tiere ohne Stress von der Quelle trennen, Pflanze und ungefähre Menge sichern und telefonisch mit einer kamelidenerfahrenen Tierarztpraxis klären. Bei Symptomen oder lebensbedrohlichen Pflanzen sofort Notdienst.

Foto: Amédée Masclef / Wikimedia Commons · Public domain
Lupine (Lupinus polyphyllus)Ernst

Lupinus polyphyllus

Lupine

Mögliche Schwere
Ernste Erkrankung oder Organschaden möglich.
Verlauf
Erst ab größerer aufgenommener Menge.
Datenlage
Von Wiederkäuern (Rind, Schaf, Ziege) übertragen.
Erkennen
Handförmig geteilte Blätter · Hohe Blütenkerzen in Blau bis Rosa · Böschungen und Gärten
Giftige Teile
Alle Teile, besonders Samen; je nach Sorte unterschiedlich stark.
Risiko
Chinolizidin-Alkaloide (bei Bitterlupinen) wirken auf Nerven und Kreislauf; Pilzbefall kann zusätzlich giftig sein.
Vorbeugen
Zierlupinen aus Weidenähe entfernen; Heu mit hohem Lupinenanteil meiden.

Kein pflanzenspezifischer Einzelbeleg hinterlegt. Die Einstufung stützt sich auf allgemeine Pflanzentoxikologie und die Quellen des Leitfadens – bei Verdacht zählt die tierärztliche Einschätzung, nicht diese Karte.

Fachquellen

Für diese Karte ist kein pflanzenspezifischer Einzelbeleg hinterlegt. Als allgemeine Referenz dient die Plants-Poisonous-to-Livestock-Datenbank der Cornell University; ergänzend gelten die Quellen des Leitfadens Giftpflanzen erkennen und das zentrale Quellenverzeichnis.

Bei möglicher Aufnahme: Tiere ohne Stress von der Quelle trennen, Pflanze und ungefähre Menge sichern und telefonisch mit einer kamelidenerfahrenen Tierarztpraxis klären. Bei Symptomen oder lebensbedrohlichen Pflanzen sofort Notdienst.

Foto: KENPEI / Wikimedia Commons · CC BY-SA 3.0
Besenginster (Cytisus scoparius)Ernst

Cytisus scoparius

Besenginster

Mögliche Schwere
Ernste Erkrankung oder Organschaden möglich.
Verlauf
Erst ab größerer aufgenommener Menge.
Datenlage
Allgemeine Pflanzentoxikologie; keine belastbaren Daten für Weidetiere.
Erkennen
Rutenförmiger, fast blattloser Strauch · Leuchtend gelbe Schmetterlingsblüten im Frühjahr · Schwarze, behaarte Hülsen – häufig auf sandigen Böschungen und Brachen
Giftige Teile
Alle Teile, am stärksten die Samen; auch Blüten und junge Triebe.
Risiko
Chinolizidinalkaloide, vor allem Spartein, wirken auf Herz und Nervensystem. Für Weidetiere fehlen belastbare Dosisangaben – die Einordnung stützt sich auf die allgemeine Pflanzentoxikologie.
Vorbeugen
Aufkommenden Ginster auf Böschungen und Brachen im Weidebereich zurückdrängen.
Fachquellen

Bei möglicher Aufnahme: Tiere ohne Stress von der Quelle trennen, Pflanze und ungefähre Menge sichern und telefonisch mit einer kamelidenerfahrenen Tierarztpraxis klären. Bei Symptomen oder lebensbedrohlichen Pflanzen sofort Notdienst.

Foto: Wikimedia Commons · CC BY-SA 3.0
Lebensbaum / Thuja (Thuja occidentalis)Ernst

Thuja occidentalis

Lebensbaum / Thuja

Mögliche Schwere
Ernste Erkrankung oder Organschaden möglich.
Verlauf
Akut – schon eine einmalige Aufnahme kann reichen.
Datenlage
Allgemeine Pflanzentoxikologie; keine belastbaren Daten für Weidetiere.
Erkennen
Schuppenförmige, abgeflachte Nadeln · Aromatischer Geruch beim Zerreiben · Sehr häufige Heckenpflanze
Giftige Teile
Alle Teile, besonders Zweigspitzen und Schnittgut.
Risiko
Ätherische Öle (Thujon) reizen Verdauung und belasten Leber und Nerven.
Vorbeugen
Thuja-Heckenschnitt niemals über den Zaun geben – der häufigste Anlass für Vergiftungsverdacht.

Kein pflanzenspezifischer Einzelbeleg hinterlegt. Die Einstufung stützt sich auf allgemeine Pflanzentoxikologie und die Quellen des Leitfadens – bei Verdacht zählt die tierärztliche Einschätzung, nicht diese Karte.

Fachquellen

Für diese Karte ist kein pflanzenspezifischer Einzelbeleg hinterlegt. Als allgemeine Referenz dient die Plants-Poisonous-to-Livestock-Datenbank der Cornell University; ergänzend gelten die Quellen des Leitfadens Giftpflanzen erkennen und das zentrale Quellenverzeichnis.

Bei möglicher Aufnahme: Tiere ohne Stress von der Quelle trennen, Pflanze und ungefähre Menge sichern und telefonisch mit einer kamelidenerfahrenen Tierarztpraxis klären. Bei Symptomen oder lebensbedrohlichen Pflanzen sofort Notdienst.

Foto: André Karwath aka Aka / Wikimedia Commons · CC BY-SA 2.5
Sadebaum / Sevenbaum (Juniperus sabina)Ernst

Juniperus sabina

Sadebaum / Sevenbaum

Mögliche Schwere
Ernste Erkrankung oder Organschaden möglich.
Verlauf
Akut – schon eine einmalige Aufnahme kann reichen.
Datenlage
Allgemeine Pflanzentoxikologie; keine belastbaren Daten für Weidetiere.
Erkennen
Schuppige, streng riechende Nadeln · Kleine blauschwarze Beerenzapfen · Niederliegender Zierwacholder
Giftige Teile
Alle Teile, besonders Triebspitzen.
Risiko
Ätherische Öle können Verdauung, Nieren und Kreislauf schwer schädigen.
Vorbeugen
Als Ziergehölz aus dem Weidebereich entfernen; Schnittgut sicher entsorgen.

Kein pflanzenspezifischer Einzelbeleg hinterlegt. Die Einstufung stützt sich auf allgemeine Pflanzentoxikologie und die Quellen des Leitfadens – bei Verdacht zählt die tierärztliche Einschätzung, nicht diese Karte.

Fachquellen

Für diese Karte ist kein pflanzenspezifischer Einzelbeleg hinterlegt. Als allgemeine Referenz dient die Plants-Poisonous-to-Livestock-Datenbank der Cornell University; ergänzend gelten die Quellen des Leitfadens Giftpflanzen erkennen und das zentrale Quellenverzeichnis.

Bei möglicher Aufnahme: Tiere ohne Stress von der Quelle trennen, Pflanze und ungefähre Menge sichern und telefonisch mit einer kamelidenerfahrenen Tierarztpraxis klären. Bei Symptomen oder lebensbedrohlichen Pflanzen sofort Notdienst.

Foto: Franz Eugen Köhler, Köhler's Medizinal-Pflanzen / Wikimedia Commons · Public domain
Eiche (Eicheln & junge Blätter) (Quercus robur)Ernst

Quercus robur

Eiche (Eicheln & junge Blätter)

Mögliche Schwere
Ernste Erkrankung oder Organschaden möglich.
Verlauf
Kumulativ – Schaden entsteht durch wiederholte Aufnahme.
Datenlage
Von Wiederkäuern (Rind, Schaf, Ziege) übertragen.
Erkennen
Gelappte Blätter · Eicheln in Bechern · Große Feld- und Waldbäume
Giftige Teile
Eicheln, junge Blätter und Knospen.
Risiko
Gerbstoffe (Tannine) können bei größerer Aufnahme Verdauung und Nieren belasten.
Vorbeugen
In Mastjahren unter Eichen auszäunen oder Eicheln absammeln; ausreichend Raufutter anbieten.

Kein pflanzenspezifischer Einzelbeleg hinterlegt. Die Einstufung stützt sich auf allgemeine Pflanzentoxikologie und die Quellen des Leitfadens – bei Verdacht zählt die tierärztliche Einschätzung, nicht diese Karte.

Fachquellen

Für diese Karte ist kein pflanzenspezifischer Einzelbeleg hinterlegt. Als allgemeine Referenz dient die Plants-Poisonous-to-Livestock-Datenbank der Cornell University; ergänzend gelten die Quellen des Leitfadens Giftpflanzen erkennen und das zentrale Quellenverzeichnis.

Bei möglicher Aufnahme: Tiere ohne Stress von der Quelle trennen, Pflanze und ungefähre Menge sichern und telefonisch mit einer kamelidenerfahrenen Tierarztpraxis klären. Bei Symptomen oder lebensbedrohlichen Pflanzen sofort Notdienst.

Foto: Johann Georg Sturm (Painter: Jacob Sturm) / Wikimedia Commons · Public domain
Rosskastanie (Aesculus hippocastanum)Ernst

Aesculus hippocastanum

Rosskastanie

Mögliche Schwere
Ernste Erkrankung oder Organschaden möglich.
Verlauf
Erst ab größerer aufgenommener Menge.
Datenlage
Allgemeine Pflanzentoxikologie; keine belastbaren Daten für Weidetiere.
Erkennen
Handförmig geteilte große Blätter · Weiße Blütenkerzen · Stachelige Kapseln mit glänzenden Kastanien
Giftige Teile
Samen, junge Blätter und Blüten.
Risiko
Aesculin und Saponine können Verdauungs- und Kreislaufsymptome verursachen.
Vorbeugen
Herabgefallene Kastanien und Schnittgut aus dem Weidebereich entfernen.

Kein pflanzenspezifischer Einzelbeleg hinterlegt. Die Einstufung stützt sich auf allgemeine Pflanzentoxikologie und die Quellen des Leitfadens – bei Verdacht zählt die tierärztliche Einschätzung, nicht diese Karte.

Fachquellen

Für diese Karte ist kein pflanzenspezifischer Einzelbeleg hinterlegt. Als allgemeine Referenz dient die Plants-Poisonous-to-Livestock-Datenbank der Cornell University; ergänzend gelten die Quellen des Leitfadens Giftpflanzen erkennen und das zentrale Quellenverzeichnis.

Bei möglicher Aufnahme: Tiere ohne Stress von der Quelle trennen, Pflanze und ungefähre Menge sichern und telefonisch mit einer kamelidenerfahrenen Tierarztpraxis klären. Bei Symptomen oder lebensbedrohlichen Pflanzen sofort Notdienst.

Foto: Sannse at English Wikipedia / Wikimedia Commons · CC BY-SA 3.0
Stechpalme / Ilex (Ilex aquifolium)Reizend

Ilex aquifolium

Stechpalme / Ilex

Mögliche Schwere
Überwiegend Reizung von Schleimhäuten und Verdauungstrakt.
Verlauf
Erst ab größerer aufgenommener Menge.
Datenlage
Allgemeine Pflanzentoxikologie; keine belastbaren Daten für Weidetiere.
Erkennen
Immergrüne, dornig gezähnte Blätter · Leuchtend rote Beeren · Hecken und Unterwuchs
Giftige Teile
Vor allem die Beeren, auch die Blätter.
Risiko
Saponine und weitere Stoffe reizen die Verdauung.
Vorbeugen
Beeren tragende Zweige aus dem Weidebereich entfernen.

Kein pflanzenspezifischer Einzelbeleg hinterlegt. Die Einstufung stützt sich auf allgemeine Pflanzentoxikologie und die Quellen des Leitfadens – bei Verdacht zählt die tierärztliche Einschätzung, nicht diese Karte.

Fachquellen

Für diese Karte ist kein pflanzenspezifischer Einzelbeleg hinterlegt. Als allgemeine Referenz dient die Plants-Poisonous-to-Livestock-Datenbank der Cornell University; ergänzend gelten die Quellen des Leitfadens Giftpflanzen erkennen und das zentrale Quellenverzeichnis.

Bei möglicher Aufnahme: Tiere ohne Stress von der Quelle trennen, Pflanze und ungefähre Menge sichern und telefonisch mit einer kamelidenerfahrenen Tierarztpraxis klären. Bei Symptomen oder lebensbedrohlichen Pflanzen sofort Notdienst.

Foto: Wikimedia Commons · Public domain
Schwarzer Holunder (Sambucus nigra)Reizend

Sambucus nigra

Schwarzer Holunder

Mögliche Schwere
Überwiegend Reizung von Schleimhäuten und Verdauungstrakt.
Verlauf
Erst ab größerer aufgenommener Menge.
Datenlage
Allgemeine Pflanzentoxikologie; keine belastbaren Daten für Weidetiere.
Erkennen
Gefiederte Blätter · Weiße Blütenschirme · Schwarze Beerendolden
Giftige Teile
Rinde, Blätter, Wurzeln und unreife Beeren.
Risiko
Cyanogene Verbindungen in Rinde, Blättern und unreifen Beeren können Verdauungsbeschwerden auslösen; die Mengen liegen deutlich unter denen von Kirschlorbeer oder Traubenkirsche.
Vorbeugen
Größere Mengen frischen Schnittguts vermeiden; Strauch nicht als Beschäftigungsfutter anbieten.

Kein pflanzenspezifischer Einzelbeleg hinterlegt. Die Einstufung stützt sich auf allgemeine Pflanzentoxikologie und die Quellen des Leitfadens – bei Verdacht zählt die tierärztliche Einschätzung, nicht diese Karte.

Fachquellen

Für diese Karte ist kein pflanzenspezifischer Einzelbeleg hinterlegt. Als allgemeine Referenz dient die Plants-Poisonous-to-Livestock-Datenbank der Cornell University; ergänzend gelten die Quellen des Leitfadens Giftpflanzen erkennen und das zentrale Quellenverzeichnis.

Bei möglicher Aufnahme: Tiere ohne Stress von der Quelle trennen, Pflanze und ungefähre Menge sichern und telefonisch mit einer kamelidenerfahrenen Tierarztpraxis klären. Bei Symptomen oder lebensbedrohlichen Pflanzen sofort Notdienst.

Foto: Willow / Wikimedia Commons · CC BY 2.5
Schlehe / Schwarzdorn (Prunus spinosa)Ernst

Prunus spinosa

Schlehe / Schwarzdorn

Mögliche Schwere
Ernste Erkrankung oder Organschaden möglich.
Verlauf
Erst ab größerer aufgenommener Menge.
Datenlage
Allgemeine Pflanzentoxikologie; keine belastbaren Daten für Weidetiere.
Erkennen
Dorniger Strauch · Weiße Blüten vor dem Laub · Blauschwarze, herbe Früchte
Giftige Teile
Blätter und Kerne, besonders welk oder zerkleinert.
Risiko
Cyanogene Verbindungen in Blättern und Kernen können Blausäure freisetzen.
Vorbeugen
Frisches Schnittgut nicht anbieten; welkendes Laub aus dem Weidebereich entfernen.

Kein pflanzenspezifischer Einzelbeleg hinterlegt. Die Einstufung stützt sich auf allgemeine Pflanzentoxikologie und die Quellen des Leitfadens – bei Verdacht zählt die tierärztliche Einschätzung, nicht diese Karte.

Fachquellen

Für diese Karte ist kein pflanzenspezifischer Einzelbeleg hinterlegt. Als allgemeine Referenz dient die Plants-Poisonous-to-Livestock-Datenbank der Cornell University; ergänzend gelten die Quellen des Leitfadens Giftpflanzen erkennen und das zentrale Quellenverzeichnis.

Bei möglicher Aufnahme: Tiere ohne Stress von der Quelle trennen, Pflanze und ungefähre Menge sichern und telefonisch mit einer kamelidenerfahrenen Tierarztpraxis klären. Bei Symptomen oder lebensbedrohlichen Pflanzen sofort Notdienst.

Foto: Manfred Werner - Tsui / Wikimedia Commons · CC BY-SA 3.0
Zwergmispel / Cotoneaster (Cotoneaster spp.)Reizend

Cotoneaster spp.

Zwergmispel / Cotoneaster

Mögliche Schwere
Überwiegend Reizung von Schleimhäuten und Verdauungstrakt.
Verlauf
Erst ab größerer aufgenommener Menge.
Datenlage
Allgemeine Pflanzentoxikologie; keine belastbaren Daten für Weidetiere.
Erkennen
Kleine, oft glänzende Blätter · Weiße bis rosa Blüten · Rote Beeren, häufige Bodendecker
Giftige Teile
Vor allem die Beeren.
Risiko
Cyanogene Verbindungen können in größerer Menge Verdauung und Kreislauf reizen.
Vorbeugen
Als Bodendecker aus dem Weidebereich heraushalten; Schnittgut mitnehmen.

Kein pflanzenspezifischer Einzelbeleg hinterlegt. Die Einstufung stützt sich auf allgemeine Pflanzentoxikologie und die Quellen des Leitfadens – bei Verdacht zählt die tierärztliche Einschätzung, nicht diese Karte.

Fachquellen

Für diese Karte ist kein pflanzenspezifischer Einzelbeleg hinterlegt. Als allgemeine Referenz dient die Plants-Poisonous-to-Livestock-Datenbank der Cornell University; ergänzend gelten die Quellen des Leitfadens Giftpflanzen erkennen und das zentrale Quellenverzeichnis.

Bei möglicher Aufnahme: Tiere ohne Stress von der Quelle trennen, Pflanze und ungefähre Menge sichern und telefonisch mit einer kamelidenerfahrenen Tierarztpraxis klären. Bei Symptomen oder lebensbedrohlichen Pflanzen sofort Notdienst.

Foto: Johann Georg Sturm (Painter: Jacob Sturm) / Wikimedia Commons · Public domain
Scharfer Hahnenfuß (Ranunculus acris)Reizend

Ranunculus acris

Scharfer Hahnenfuß

Mögliche Schwere
Überwiegend Reizung von Schleimhäuten und Verdauungstrakt.
Verlauf
Erst ab größerer aufgenommener Menge.
Datenlage
Von Wiederkäuern (Rind, Schaf, Ziege) übertragen.
Erkennen
Leuchtend gelbe, glänzende Blüten · Tief geteilte Blätter · Sehr häufig auf Wiesen und Weiden
Giftige Teile
Frische Pflanze, besonders zur Blüte.
Risiko
Protoanemonin reizt Maul und Verdauung; getrocknet im Heu ist es weitgehend entschärft.
Vorbeugen
Dichte Bestände als Zeichen für Verdichtung und Übernutzung werten und die Narbe verbessern; im Heu verliert der Reizstoff seine Wirkung.

Kein pflanzenspezifischer Einzelbeleg hinterlegt. Die Einstufung stützt sich auf allgemeine Pflanzentoxikologie und die Quellen des Leitfadens – bei Verdacht zählt die tierärztliche Einschätzung, nicht diese Karte.

Fachquellen

Für diese Karte ist kein pflanzenspezifischer Einzelbeleg hinterlegt. Als allgemeine Referenz dient die Plants-Poisonous-to-Livestock-Datenbank der Cornell University; ergänzend gelten die Quellen des Leitfadens Giftpflanzen erkennen und das zentrale Quellenverzeichnis.

Bei möglicher Aufnahme: Tiere ohne Stress von der Quelle trennen, Pflanze und ungefähre Menge sichern und telefonisch mit einer kamelidenerfahrenen Tierarztpraxis klären. Bei Symptomen oder lebensbedrohlichen Pflanzen sofort Notdienst.

Foto: Original book source: Prof. Dr. Otto Wilhelm Thomé Flora von Deutschland, Österreich und der Schweiz 1885, Gera, Germany / Wikimedia Commons · Public domain
Reizend

Ranunculus repens

Kriechender Hahnenfuß

Mögliche Schwere
Überwiegend Reizung von Schleimhäuten und Verdauungstrakt.
Verlauf
Erst ab größerer aufgenommener Menge.
Datenlage
Von Wiederkäuern (Rind, Schaf, Ziege) übertragen.
Erkennen
Glänzend gelbe Blüten mit fünf Blütenblättern · Oberirdische Ausläufer, die an den Knoten wurzeln · Dreiteilige Blätter; bevorzugt nasse und verdichtete Stellen
Giftige Teile
Frische Pflanze; das Protoanemonin.
Risiko
Frisch reizt er Maul und Verdauung; getrocknet im Heu ist der Reizstoff weitgehend entschärft.
Vorbeugen
Verdichtung und Staunässe beheben – dichte Bestände sind vor allem ein Zeigerkraut für diese beiden Probleme.

Der häufigste Hahnenfuß auf deutschem Grünland. Das eigentliche Problem ist selten die Giftigkeit, sondern dass er Futtergräser verdrängt und die Narbe ausdünnt.

Kein pflanzenspezifischer Einzelbeleg hinterlegt. Die Einstufung stützt sich auf allgemeine Pflanzentoxikologie und die Quellen des Leitfadens – bei Verdacht zählt die tierärztliche Einschätzung, nicht diese Karte.

Fachquellen

Für diese Karte ist kein pflanzenspezifischer Einzelbeleg hinterlegt. Als allgemeine Referenz dient die Plants-Poisonous-to-Livestock-Datenbank der Cornell University; ergänzend gelten die Quellen des Leitfadens Giftpflanzen erkennen und das zentrale Quellenverzeichnis.

Bei möglicher Aufnahme: Tiere ohne Stress von der Quelle trennen, Pflanze und ungefähre Menge sichern und telefonisch mit einer kamelidenerfahrenen Tierarztpraxis klären. Bei Symptomen oder lebensbedrohlichen Pflanzen sofort Notdienst.

Echtes Johanniskraut (Hypericum perforatum)Ernst

Hypericum perforatum

Echtes Johanniskraut

Mögliche Schwere
Ernste Erkrankung oder Organschaden möglich.
Verlauf
Kumulativ – Schaden entsteht durch wiederholte Aufnahme.
Datenlage
Von Wiederkäuern (Rind, Schaf, Ziege) übertragen.
Erkennen
Gelbe Blüten mit vielen Staubblättern · Blätter mit durchscheinenden Punkten · Trockene Wegränder und Wiesen
Giftige Teile
Kraut und Blüten.
Risiko
Hypericin kann besonders bei hellhäutigen Tieren Photosensibilisierung (Sonnenbrand) auslösen.
Vorbeugen
Dichte Bestände regulieren; unpigmentierte und frisch geschorene Tiere an sonnigen Tagen im Blick behalten.

Kein pflanzenspezifischer Einzelbeleg hinterlegt. Die Einstufung stützt sich auf allgemeine Pflanzentoxikologie und die Quellen des Leitfadens – bei Verdacht zählt die tierärztliche Einschätzung, nicht diese Karte.

Fachquellen

Für diese Karte ist kein pflanzenspezifischer Einzelbeleg hinterlegt. Als allgemeine Referenz dient die Plants-Poisonous-to-Livestock-Datenbank der Cornell University; ergänzend gelten die Quellen des Leitfadens Giftpflanzen erkennen und das zentrale Quellenverzeichnis.

Bei möglicher Aufnahme: Tiere ohne Stress von der Quelle trennen, Pflanze und ungefähre Menge sichern und telefonisch mit einer kamelidenerfahrenen Tierarztpraxis klären. Bei Symptomen oder lebensbedrohlichen Pflanzen sofort Notdienst.

Foto: Agnieszka Kwiecień, Nova / Wikimedia Commons · CC BY-SA 4.0
Riesenbärenklau (Heracleum mantegazzianum)Reizend

Heracleum mantegazzianum

Riesenbärenklau

Mögliche Schwere
Überwiegend Reizung von Schleimhäuten und Verdauungstrakt.
Verlauf
Akut – schon eine einmalige Aufnahme kann reichen.
Datenlage
Allgemeine Pflanzentoxikologie; keine belastbaren Daten für Weidetiere.
Erkennen
Bis über zwei Meter hoch · Riesige weiße Doldenblüten · Feuchte Ränder und Brachen
Giftige Teile
Pflanzensaft (Furocumarine).
Risiko
Verursacht in Verbindung mit Sonnenlicht schwere Hautentzündungen bei Tier und Mensch.
Vorbeugen
Bestände nur geschützt und fachgerecht entfernen; Fläche bis dahin sperren – gilt für Mensch und Tier.

Kein pflanzenspezifischer Einzelbeleg hinterlegt. Die Einstufung stützt sich auf allgemeine Pflanzentoxikologie und die Quellen des Leitfadens – bei Verdacht zählt die tierärztliche Einschätzung, nicht diese Karte.

Fachquellen

Für diese Karte ist kein pflanzenspezifischer Einzelbeleg hinterlegt. Als allgemeine Referenz dient die Plants-Poisonous-to-Livestock-Datenbank der Cornell University; ergänzend gelten die Quellen des Leitfadens Giftpflanzen erkennen und das zentrale Quellenverzeichnis.

Bei möglicher Aufnahme: Tiere ohne Stress von der Quelle trennen, Pflanze und ungefähre Menge sichern und telefonisch mit einer kamelidenerfahrenen Tierarztpraxis klären. Bei Symptomen oder lebensbedrohlichen Pflanzen sofort Notdienst.

Foto: Mbdortmund / Wikimedia Commons · GFDL 1.2
Reizend

Euphorbia spp.

Wolfsmilch-Arten

Mögliche Schwere
Überwiegend Reizung von Schleimhäuten und Verdauungstrakt.
Verlauf
Erst ab größerer aufgenommener Menge.
Datenlage
Allgemeine Pflanzentoxikologie; keine belastbaren Daten für Weidetiere.
Erkennen
Weißer, klebriger Milchsaft an jeder Bruchstelle · Unscheinbare grünlich-gelbe Blütenstände ohne echte Blütenblätter · Auf Lücken, Störstellen und kurz gefressener Narbe
Giftige Teile
Ganze Pflanze, vor allem der Milchsaft.
Risiko
Der Milchsaft reizt Haut und Schleimhäute und kann Maul und Verdauungstrakt entzünden.
Vorbeugen
Narbenlücken schließen; beim Entfernen Handschuhe tragen und den Saft von Augen und Gesicht fernhalten.

Wird auf einer gut versorgten Weide meist gemieden. Riskant wird sie dort, wo nichts anderes mehr steht – ein weiterer Grund, nicht bodennah abfressen zu lassen.

Fachquellen

Bei möglicher Aufnahme: Tiere ohne Stress von der Quelle trennen, Pflanze und ungefähre Menge sichern und telefonisch mit einer kamelidenerfahrenen Tierarztpraxis klären. Bei Symptomen oder lebensbedrohlichen Pflanzen sofort Notdienst.

Sumpfschachtelhalm (Equisetum palustre)Ernst

Equisetum palustre

Sumpfschachtelhalm

Mögliche Schwere
Ernste Erkrankung oder Organschaden möglich.
Verlauf
Kumulativ – Schaden entsteht durch wiederholte Aufnahme.
Datenlage
Von Wiederkäuern (Rind, Schaf, Ziege) übertragen.
Erkennen
Quirlig verzweigte Triebe, dem Ackerschachtelhalm sehr ähnlich · Sichere Unterscheidung im Feld schwierig – Merkmal: erstes Seitenast-Glied kürzer als die zugehörige Stängelscheide · Nasse Wiesen, Gräben und Niedermoorböden
Giftige Teile
Grüne Pflanze und Heu von schachtelhalmreichen Flächen.
Risiko
Das Piperidinalkaloid Palustrin wirkt besonders auf Wiederkäuer: Bereits fünf Prozent Anteil im Futter gelten als toxische Dosis – bei der Kuh nach einem Tag, beim Schaf nach drei Tagen; beschrieben sind verminderte Futteraufnahme, Durchfall, Gewichtsverlust und Schwäche. Der Gesamtalkaloidgehalt bleibt beim Trocknen konstant, das Gift verschwindet im Heu also nicht. Artspezifische Dosisangaben für Alpakas fehlen.
Vorbeugen
Nasse Flächen entwässern oder auszäunen; Heu von Niedermoor- und Grabenflächen kritisch prüfen und im Zweifel nicht zukaufen.
Fachquellen

Bei möglicher Aufnahme: Tiere ohne Stress von der Quelle trennen, Pflanze und ungefähre Menge sichern und telefonisch mit einer kamelidenerfahrenen Tierarztpraxis klären. Bei Symptomen oder lebensbedrohlichen Pflanzen sofort Notdienst.

Foto: Petr Filippov / Wikimedia Commons · CC BY-SA 3.0
Ackerschachtelhalm (Equisetum arvense)Artenabhängig

Equisetum arvense

Ackerschachtelhalm

Mögliche Schwere
Für mitweidende Tierarten belegt, für Alpakas nicht ausreichend belegt.
Verlauf
Kumulativ – Schaden entsteht durch wiederholte Aufnahme.
Datenlage
Von anderen Tierarten übertragen, überwiegend vom Pferd.
Erkennen
Grüne, quirlig verzweigte Triebe, kein echtes Laub · Sichere Unterscheidung vom Sumpfschachtelhalm im Feld schwierig – Merkmal: erstes Seitenast-Glied länger als die zugehörige Stängelscheide · Feuchte, verdichtete Böden
Giftige Teile
Grüne Pflanze, besonders angetrocknet im Heu.
Risiko
Thiaminase stört den Vitamin-B1-Haushalt. Dieses Bild ist vor allem aus der Pferdefütterung bekannt; für Wiederkäuer und Kameliden ist der nah verwandte Sumpfschachtelhalm die relevantere Art.
Vorbeugen
Heu von schachtelhalmreichen Flächen meiden; Grünland entwässern und die Narbe schließen.

Der Ackerschachtelhalm gilt als die deutlich schwächer giftige der beiden Arten. Wer ihn auf der Fläche hat, sollte trotzdem gezielt auf den Sumpfschachtelhalm prüfen – die beiden wachsen oft nebeneinander.

Fachquellen

Bei möglicher Aufnahme: Tiere ohne Stress von der Quelle trennen, Pflanze und ungefähre Menge sichern und telefonisch mit einer kamelidenerfahrenen Tierarztpraxis klären. Bei Symptomen oder lebensbedrohlichen Pflanzen sofort Notdienst.

Foto: Mike Dickison / Wikimedia Commons · CC BY 4.0
Rhabarber (Blätter) (Rheum rhabarbarum)Ernst

Rheum rhabarbarum

Rhabarber (Blätter)

Mögliche Schwere
Ernste Erkrankung oder Organschaden möglich.
Verlauf
Erst ab größerer aufgenommener Menge.
Datenlage
Allgemeine Pflanzentoxikologie; keine belastbaren Daten für Weidetiere.
Erkennen
Sehr große, gewellte Blätter · Kräftige rot-grüne Stiele · Gartenbeet-Staude
Giftige Teile
Vor allem die Blätter.
Risiko
Hoher Oxalsäuregehalt kann Verdauung und Nieren belasten.
Vorbeugen
Gartenabfälle konsequent getrennt entsorgen; Beete außer Reichweite halten.

Kein pflanzenspezifischer Einzelbeleg hinterlegt. Die Einstufung stützt sich auf allgemeine Pflanzentoxikologie und die Quellen des Leitfadens – bei Verdacht zählt die tierärztliche Einschätzung, nicht diese Karte.

Fachquellen

Für diese Karte ist kein pflanzenspezifischer Einzelbeleg hinterlegt. Als allgemeine Referenz dient die Plants-Poisonous-to-Livestock-Datenbank der Cornell University; ergänzend gelten die Quellen des Leitfadens Giftpflanzen erkennen und das zentrale Quellenverzeichnis.

Bei möglicher Aufnahme: Tiere ohne Stress von der Quelle trennen, Pflanze und ungefähre Menge sichern und telefonisch mit einer kamelidenerfahrenen Tierarztpraxis klären. Bei Symptomen oder lebensbedrohlichen Pflanzen sofort Notdienst.

Foto: Magnus at German Wikipedia / Wikimedia Commons · CC BY-SA 3.0
Narzisse / Osterglocke (Narcissus pseudonarcissus)Ernst

Narcissus pseudonarcissus

Narzisse / Osterglocke

Mögliche Schwere
Ernste Erkrankung oder Organschaden möglich.
Verlauf
Akut – schon eine einmalige Aufnahme kann reichen.
Datenlage
Allgemeine Pflanzentoxikologie; keine belastbaren Daten für Weidetiere.
Erkennen
Trompetenförmige gelbe Blüten · Schmale, graugrüne Blätter · Frühlings-Zwiebelpflanze
Giftige Teile
Alle Teile, besonders die Zwiebeln.
Risiko
Das Alkaloid Lycorin reizt Verdauung und Kreislauf.
Vorbeugen
Zwiebeln und Abblühendes nicht auf die Weide oder den Weidekompost geben.

Kein pflanzenspezifischer Einzelbeleg hinterlegt. Die Einstufung stützt sich auf allgemeine Pflanzentoxikologie und die Quellen des Leitfadens – bei Verdacht zählt die tierärztliche Einschätzung, nicht diese Karte.

Fachquellen

Für diese Karte ist kein pflanzenspezifischer Einzelbeleg hinterlegt. Als allgemeine Referenz dient die Plants-Poisonous-to-Livestock-Datenbank der Cornell University; ergänzend gelten die Quellen des Leitfadens Giftpflanzen erkennen und das zentrale Quellenverzeichnis.

Bei möglicher Aufnahme: Tiere ohne Stress von der Quelle trennen, Pflanze und ungefähre Menge sichern und telefonisch mit einer kamelidenerfahrenen Tierarztpraxis klären. Bei Symptomen oder lebensbedrohlichen Pflanzen sofort Notdienst.

Foto: Pierre Poschadel / Wikimedia Commons · CC BY-SA 4.0
Löwenzahn (Taraxacum officinale)Meist unbedenklich

Taraxacum officinale

Löwenzahn

Mögliche Schwere
Für übliche Weidemengen ist keine relevante Toxizität bekannt. Das ist keine Unbedenklichkeitsbescheinigung: Menge, Pflanzenteil, Entwicklungsstadium und der Zustand des Tieres entscheiden mit.
Verlauf
Kein toxischer Verlauf bekannt.
Datenlage
Allgemeine Pflanzentoxikologie; keine belastbaren Daten für Weidetiere.
Erkennen
Gelbe Korbblüten, später Pusteblume · Rosette gezähnter Blätter · Milchsaft im Stängel
Einordnung
In üblichen Weidemengen keine relevante Toxizität bekannt.
Warum meist unbedenklich
Wird von vielen Weidetieren geschätzt und liefert Mineralstoffe.
Trotzdem beachten
Kein Handlungsbedarf; kann als Teil einer artenreichen Weide stehen bleiben.

Kein pflanzenspezifischer Einzelbeleg hinterlegt. Die Einstufung stützt sich auf allgemeine Pflanzentoxikologie und die Quellen des Leitfadens – bei Verdacht zählt die tierärztliche Einschätzung, nicht diese Karte.

Fachquellen

Für diese Karte ist kein pflanzenspezifischer Einzelbeleg hinterlegt. Als allgemeine Referenz dient die Plants-Poisonous-to-Livestock-Datenbank der Cornell University; ergänzend gelten die Quellen des Leitfadens Giftpflanzen erkennen und das zentrale Quellenverzeichnis.

Foto: Walther Otto Müller / Wikimedia Commons · Public domain
Spitzwegerich (Plantago lanceolata)Meist unbedenklich

Plantago lanceolata

Spitzwegerich

Mögliche Schwere
Für übliche Weidemengen ist keine relevante Toxizität bekannt. Das ist keine Unbedenklichkeitsbescheinigung: Menge, Pflanzenteil, Entwicklungsstadium und der Zustand des Tieres entscheiden mit.
Verlauf
Kein toxischer Verlauf bekannt.
Datenlage
Allgemeine Pflanzentoxikologie; keine belastbaren Daten für Weidetiere.
Erkennen
Schmale, längs geaderte Blätter · Walzenförmige Blütenähre · Sehr häufig auf Wiesen und Wegen
Einordnung
In üblichen Weidemengen keine relevante Toxizität bekannt.
Warum meist unbedenklich
Beliebtes Kraut in artenreichem Grünland, gut verträglich und schmackhaft.
Trotzdem beachten
Kein Handlungsbedarf; erwünschter Bestandteil einer artenreichen Narbe.

Kein pflanzenspezifischer Einzelbeleg hinterlegt. Die Einstufung stützt sich auf allgemeine Pflanzentoxikologie und die Quellen des Leitfadens – bei Verdacht zählt die tierärztliche Einschätzung, nicht diese Karte.

Fachquellen

Für diese Karte ist kein pflanzenspezifischer Einzelbeleg hinterlegt. Als allgemeine Referenz dient die Plants-Poisonous-to-Livestock-Datenbank der Cornell University; ergänzend gelten die Quellen des Leitfadens Giftpflanzen erkennen und das zentrale Quellenverzeichnis.

Foto: Hans Hillewaert / Wikimedia Commons · CC BY-SA 3.0
Breitwegerich (Plantago major)Meist unbedenklich

Plantago major

Breitwegerich

Mögliche Schwere
Für übliche Weidemengen ist keine relevante Toxizität bekannt. Das ist keine Unbedenklichkeitsbescheinigung: Menge, Pflanzenteil, Entwicklungsstadium und der Zustand des Tieres entscheiden mit.
Verlauf
Kein toxischer Verlauf bekannt.
Datenlage
Allgemeine Pflanzentoxikologie; keine belastbaren Daten für Weidetiere.
Erkennen
Breite, gestielte Blätter in Rosette · Schmale Blütenähre · Trittfeste Wege und Ränder
Einordnung
In üblichen Weidemengen keine relevante Toxizität bekannt.
Warum meist unbedenklich
Robustes Wegkraut ohne bekanntes Vergiftungsrisiko für Weidetiere.
Trotzdem beachten
Kein Handlungsbedarf; typischer Trittzeiger auf verdichteten Stellen.

Kein pflanzenspezifischer Einzelbeleg hinterlegt. Die Einstufung stützt sich auf allgemeine Pflanzentoxikologie und die Quellen des Leitfadens – bei Verdacht zählt die tierärztliche Einschätzung, nicht diese Karte.

Fachquellen

Für diese Karte ist kein pflanzenspezifischer Einzelbeleg hinterlegt. Als allgemeine Referenz dient die Plants-Poisonous-to-Livestock-Datenbank der Cornell University; ergänzend gelten die Quellen des Leitfadens Giftpflanzen erkennen und das zentrale Quellenverzeichnis.

Foto: Frank Vincentz / Wikimedia Commons · CC BY-SA 3.0
Gänseblümchen (Bellis perennis)Meist unbedenklich

Bellis perennis

Gänseblümchen

Mögliche Schwere
Für übliche Weidemengen ist keine relevante Toxizität bekannt. Das ist keine Unbedenklichkeitsbescheinigung: Menge, Pflanzenteil, Entwicklungsstadium und der Zustand des Tieres entscheiden mit.
Verlauf
Kein toxischer Verlauf bekannt.
Datenlage
Allgemeine Pflanzentoxikologie; keine belastbaren Daten für Weidetiere.
Erkennen
Kleine weiße Zungenblüten mit gelber Mitte · Löffelförmige Blattrosette · Kurzrasige Wiesen
Einordnung
In üblichen Weidemengen keine relevante Toxizität bekannt.
Warum meist unbedenklich
Harmloses Wiesenkraut, das mitgefressen werden darf.
Trotzdem beachten
Kein Handlungsbedarf; typisch für kurz gehaltene oder regelmäßig beweidete Grasnarben.

Kein pflanzenspezifischer Einzelbeleg hinterlegt. Die Einstufung stützt sich auf allgemeine Pflanzentoxikologie und die Quellen des Leitfadens – bei Verdacht zählt die tierärztliche Einschätzung, nicht diese Karte.

Fachquellen

Für diese Karte ist kein pflanzenspezifischer Einzelbeleg hinterlegt. Als allgemeine Referenz dient die Plants-Poisonous-to-Livestock-Datenbank der Cornell University; ergänzend gelten die Quellen des Leitfadens Giftpflanzen erkennen und das zentrale Quellenverzeichnis.

Foto: Matthias Süßen / Wikimedia Commons · CC BY-SA 4.0
Weißklee (Trifolium repens)Meist unbedenklich

Trifolium repens

Weißklee

Mögliche Schwere
Für übliche Weidemengen ist keine relevante Toxizität bekannt. Das ist keine Unbedenklichkeitsbescheinigung: Menge, Pflanzenteil, Entwicklungsstadium und der Zustand des Tieres entscheiden mit.
Verlauf
Erst ab größerer aufgenommener Menge.
Datenlage
Von Wiederkäuern (Rind, Schaf, Ziege) übertragen.
Erkennen
Dreizählige Blätter, oft mit hellem Winkel · Weiße Blütenköpfchen · Kriechend, sehr häufig
Einordnung
In üblichen Weidemengen keine relevante Toxizität bekannt.
Warum meist unbedenklich
Wertvolle Eiweißpflanze. Sehr große Mengen jungen, frischen Leguminosengrüns können allerdings Blähungen begünstigen.
Trotzdem beachten
Als Weidebestandteil erwünscht; bei sehr kleereichem, jungem Aufwuchs anweiden und die Aufnahme im Blick behalten.

Kein pflanzenspezifischer Einzelbeleg hinterlegt. Die Einstufung stützt sich auf allgemeine Pflanzentoxikologie und die Quellen des Leitfadens – bei Verdacht zählt die tierärztliche Einschätzung, nicht diese Karte.

Fachquellen

Für diese Karte ist kein pflanzenspezifischer Einzelbeleg hinterlegt. Als allgemeine Referenz dient die Plants-Poisonous-to-Livestock-Datenbank der Cornell University; ergänzend gelten die Quellen des Leitfadens Giftpflanzen erkennen und das zentrale Quellenverzeichnis.

Foto: Wikimedia Commons · CC BY-SA 3.0
Rotklee (Trifolium pratense)Meist unbedenklich

Trifolium pratense

Rotklee

Mögliche Schwere
Für übliche Weidemengen ist keine relevante Toxizität bekannt. Das ist keine Unbedenklichkeitsbescheinigung: Menge, Pflanzenteil, Entwicklungsstadium und der Zustand des Tieres entscheiden mit.
Verlauf
Erst ab größerer aufgenommener Menge.
Datenlage
Von Wiederkäuern (Rind, Schaf, Ziege) übertragen.
Erkennen
Dreizählige Blätter mit hellem Fleck · Rosa-rote Blütenköpfe · Wiesen und Ackerränder
Einordnung
In üblichen Weidemengen keine relevante Toxizität bekannt.
Warum meist unbedenklich
Gute Futterpflanze. Sehr große Mengen frisches Leguminosengrün können Blähungen fördern.
Trotzdem beachten
Als Weide- und Heubestandteil erwünscht; auf ausgewogenen Aufwuchs achten.

Kein pflanzenspezifischer Einzelbeleg hinterlegt. Die Einstufung stützt sich auf allgemeine Pflanzentoxikologie und die Quellen des Leitfadens – bei Verdacht zählt die tierärztliche Einschätzung, nicht diese Karte.

Fachquellen

Für diese Karte ist kein pflanzenspezifischer Einzelbeleg hinterlegt. Als allgemeine Referenz dient die Plants-Poisonous-to-Livestock-Datenbank der Cornell University; ergänzend gelten die Quellen des Leitfadens Giftpflanzen erkennen und das zentrale Quellenverzeichnis.

Foto: Ivar Leidus / Wikimedia Commons · CC BY-SA 4.0
Große Brennnessel (Urtica dioica)Meist unbedenklich

Urtica dioica

Große Brennnessel

Mögliche Schwere
Für übliche Weidemengen ist keine relevante Toxizität bekannt. Das ist keine Unbedenklichkeitsbescheinigung: Menge, Pflanzenteil, Entwicklungsstadium und der Zustand des Tieres entscheiden mit.
Verlauf
Kein toxischer Verlauf bekannt.
Datenlage
Allgemeine Pflanzentoxikologie; keine belastbaren Daten für Weidetiere.
Erkennen
Gezähnte Blätter mit Brennhaaren · Vierkantiger Stängel · Nährstoffreiche Ränder und Brachen
Einordnung
Nicht giftig; frisch brennt sie mechanisch.
Warum meist unbedenklich
Angewelkt oder getrocknet ein nährstoffreiches, gern gefressenes Kraut.
Trotzdem beachten
Abgemähte Brennnesseln vor dem Anbieten anwelken lassen, dann verlieren sie die Brennwirkung.

Kein pflanzenspezifischer Einzelbeleg hinterlegt. Die Einstufung stützt sich auf allgemeine Pflanzentoxikologie und die Quellen des Leitfadens – bei Verdacht zählt die tierärztliche Einschätzung, nicht diese Karte.

Fachquellen

Für diese Karte ist kein pflanzenspezifischer Einzelbeleg hinterlegt. Als allgemeine Referenz dient die Plants-Poisonous-to-Livestock-Datenbank der Cornell University; ergänzend gelten die Quellen des Leitfadens Giftpflanzen erkennen und das zentrale Quellenverzeichnis.

Foto: Wikimedia Commons · CC BY-SA 3.0
Schafgarbe (Achillea millefolium)Meist unbedenklich

Achillea millefolium

Schafgarbe

Mögliche Schwere
Für übliche Weidemengen ist keine relevante Toxizität bekannt. Das ist keine Unbedenklichkeitsbescheinigung: Menge, Pflanzenteil, Entwicklungsstadium und der Zustand des Tieres entscheiden mit.
Verlauf
Kein toxischer Verlauf bekannt.
Datenlage
Allgemeine Pflanzentoxikologie; keine belastbaren Daten für Weidetiere.
Erkennen
Fein gefiederte, farnartige Blätter · Flache, doldenartige Blütenstände aus vielen kleinen Körbchen · Trockene Wiesen und Wegränder
Einordnung
In üblichen Weidemengen keine relevante Toxizität bekannt.
Warum meist unbedenklich
Aromatisches Wiesenkraut, das gern in Maßen gefressen wird.
Trotzdem beachten
Kein Handlungsbedarf; die schirmartigen Blütenstände nicht mit echten Doldenblütlern wie Schierling verwechseln.

Kein pflanzenspezifischer Einzelbeleg hinterlegt. Die Einstufung stützt sich auf allgemeine Pflanzentoxikologie und die Quellen des Leitfadens – bei Verdacht zählt die tierärztliche Einschätzung, nicht diese Karte.

Fachquellen

Für diese Karte ist kein pflanzenspezifischer Einzelbeleg hinterlegt. Als allgemeine Referenz dient die Plants-Poisonous-to-Livestock-Datenbank der Cornell University; ergänzend gelten die Quellen des Leitfadens Giftpflanzen erkennen und das zentrale Quellenverzeichnis.

Foto: Benjamin Zwittnig / Wikimedia Commons · CC BY 2.5 si
Weißdorn (Crataegus monogyna)Meist unbedenklich

Crataegus monogyna

Weißdorn

Mögliche Schwere
Für übliche Weidemengen ist keine relevante Toxizität bekannt. Das ist keine Unbedenklichkeitsbescheinigung: Menge, Pflanzenteil, Entwicklungsstadium und der Zustand des Tieres entscheiden mit.
Verlauf
Kein toxischer Verlauf bekannt.
Datenlage
Allgemeine Pflanzentoxikologie; keine belastbaren Daten für Weidetiere.
Erkennen
Gelappte kleine Blätter · Weiße Blüten in Schirmrispen · Rote Früchte, dorniger Heckenstrauch
Einordnung
In üblichen Weidemengen keine relevante Toxizität bekannt.
Warum meist unbedenklich
Häufige, harmlose Heckenpflanze – ein Grund zur Entwarnung an vielen Feldhecken.
Trotzdem beachten
Kein Handlungsbedarf; als natürliche Hecke unproblematisch.

Kein pflanzenspezifischer Einzelbeleg hinterlegt. Die Einstufung stützt sich auf allgemeine Pflanzentoxikologie und die Quellen des Leitfadens – bei Verdacht zählt die tierärztliche Einschätzung, nicht diese Karte.

Fachquellen

Für diese Karte ist kein pflanzenspezifischer Einzelbeleg hinterlegt. Als allgemeine Referenz dient die Plants-Poisonous-to-Livestock-Datenbank der Cornell University; ergänzend gelten die Quellen des Leitfadens Giftpflanzen erkennen und das zentrale Quellenverzeichnis.

Foto: Wikimedia Commons · CC BY-SA 3.0
Heckenrose / Hagebutte (Rosa canina)Meist unbedenklich

Rosa canina

Heckenrose / Hagebutte

Mögliche Schwere
Für übliche Weidemengen ist keine relevante Toxizität bekannt. Das ist keine Unbedenklichkeitsbescheinigung: Menge, Pflanzenteil, Entwicklungsstadium und der Zustand des Tieres entscheiden mit.
Verlauf
Kein toxischer Verlauf bekannt.
Datenlage
Allgemeine Pflanzentoxikologie; keine belastbaren Daten für Weidetiere.
Erkennen
Bogig überhängende, bestachelte Triebe · Rosa-weiße Blüten · Rote Hagebutten im Herbst
Einordnung
In üblichen Weidemengen keine relevante Toxizität bekannt.
Warum meist unbedenklich
Beliebte Wildhecke; die Hagebutten sind vitaminreich.
Trotzdem beachten
Kein Handlungsbedarf; wertvoller Heckenstrauch.

Kein pflanzenspezifischer Einzelbeleg hinterlegt. Die Einstufung stützt sich auf allgemeine Pflanzentoxikologie und die Quellen des Leitfadens – bei Verdacht zählt die tierärztliche Einschätzung, nicht diese Karte.

Fachquellen

Für diese Karte ist kein pflanzenspezifischer Einzelbeleg hinterlegt. Als allgemeine Referenz dient die Plants-Poisonous-to-Livestock-Datenbank der Cornell University; ergänzend gelten die Quellen des Leitfadens Giftpflanzen erkennen und das zentrale Quellenverzeichnis.

Foto: Sakurai Midori / Wikimedia Commons · CC BY-SA 3.0
Giersch (Aegopodium podagraria)Meist unbedenklich

Aegopodium podagraria

Giersch

Mögliche Schwere
Für übliche Weidemengen ist keine relevante Toxizität bekannt. Das ist keine Unbedenklichkeitsbescheinigung: Menge, Pflanzenteil, Entwicklungsstadium und der Zustand des Tieres entscheiden mit.
Verlauf
Kein toxischer Verlauf bekannt.
Datenlage
Allgemeine Pflanzentoxikologie; keine belastbaren Daten für Weidetiere.
Erkennen
Dreizählig geteilte Blätter · Weiße Doldenblüten · Schattige, nährstoffreiche Ränder
Einordnung
In üblichen Weidemengen keine relevante Toxizität bekannt.
Warum meist unbedenklich
Verbreitetes Wildkraut ohne bekanntes Vergiftungsrisiko für Weidetiere.
Trotzdem beachten
Kein Handlungsbedarf; nicht mit giftigen Doldenblütlern verwechseln – im Zweifel bestimmen lassen.

Kein pflanzenspezifischer Einzelbeleg hinterlegt. Die Einstufung stützt sich auf allgemeine Pflanzentoxikologie und die Quellen des Leitfadens – bei Verdacht zählt die tierärztliche Einschätzung, nicht diese Karte.

Fachquellen

Für diese Karte ist kein pflanzenspezifischer Einzelbeleg hinterlegt. Als allgemeine Referenz dient die Plants-Poisonous-to-Livestock-Datenbank der Cornell University; ergänzend gelten die Quellen des Leitfadens Giftpflanzen erkennen und das zentrale Quellenverzeichnis.

Foto: Avjoska / Wikimedia Commons · CC BY 3.0
Vogelmiere (Stellaria media)Meist unbedenklich

Stellaria media

Vogelmiere

Mögliche Schwere
Für übliche Weidemengen ist keine relevante Toxizität bekannt. Das ist keine Unbedenklichkeitsbescheinigung: Menge, Pflanzenteil, Entwicklungsstadium und der Zustand des Tieres entscheiden mit.
Verlauf
Kein toxischer Verlauf bekannt.
Datenlage
Allgemeine Pflanzentoxikologie; keine belastbaren Daten für Weidetiere.
Erkennen
Kleine, zarte Blättchen · Winzige weiße Sternblüten · Teppichartig auf offenem Boden
Einordnung
In üblichen Weidemengen keine relevante Toxizität bekannt.
Warum meist unbedenklich
Zartes, gern gefressenes Kraut ohne bekanntes Vergiftungsrisiko.
Trotzdem beachten
Kein Handlungsbedarf; harmloser Bodendecker auf offenen Stellen.

Kein pflanzenspezifischer Einzelbeleg hinterlegt. Die Einstufung stützt sich auf allgemeine Pflanzentoxikologie und die Quellen des Leitfadens – bei Verdacht zählt die tierärztliche Einschätzung, nicht diese Karte.

Fachquellen

Für diese Karte ist kein pflanzenspezifischer Einzelbeleg hinterlegt. Als allgemeine Referenz dient die Plants-Poisonous-to-Livestock-Datenbank der Cornell University; ergänzend gelten die Quellen des Leitfadens Giftpflanzen erkennen und das zentrale Quellenverzeichnis.

Foto: André Karwath aka Aka / Wikimedia Commons · CC BY-SA 2.5

Transparenz

Quellen und Kriterien der Einstufung.

Warum eine Pflanze hier so eingeordnet ist, wie sie eingeordnet ist – und woher die Daten dafür kommen.

Mögliche Schwere

Die einzige Achse, die der Farbbalken abbildet. Sie beschreibt, wie schwer eine Vergiftung bei relevanter Aufnahme verlaufen kann – nicht, wie wahrscheinlich ein Alpaka die Pflanze frisst.

Lebensbedrohlich
Todesfälle bei Weidetieren sind dokumentiert, oder der Wirkstoff greift direkt Herz, Nervensystem oder Leber an.
Ernst
Deutliche Erkrankung oder Organschaden möglich, tödliche Verläufe sind aber nicht typisch.
Reizend
Überwiegend Reizung von Schleimhäuten, Haut oder Verdauungstrakt.
Artenabhängig
Das Risiko ist für eine mitweidende Tierart belegt, für Alpakas aber nicht. Bewusst nicht auf der Rot-Skala, damit ein Pferderisiko nicht wie ein Alpaka-Risiko aussieht.
Meist unbedenklich
In üblichen Weidemengen ist keine relevante Toxizität bekannt. Das ist keine Unbedenklichkeitsbescheinigung: Menge und Umstände entscheiden mit.

Verlauf

Trennt das akute Notfallrisiko vom schleichenden. Eine Pflanze kann lebensbedrohlich und trotzdem nur bei wiederholter Aufnahme relevant sein – Jakobskreuzkraut ist das Standardbeispiel.

Akut
Schon eine einmalige Aufnahme kann reichen.
Ab Menge
Erst größere aufgenommene Mengen werden klinisch relevant.
Kumulativ
Der Schaden entsteht durch wiederholte Aufnahme über Wochen bis Monate.

Datenlage

Der ehrlichste Teil dieser Datenbank. Zu den allermeisten Pflanzen gibt es keine alpakaspezifische Literatur; die Einordnung ist dann von anderen Tierarten übertragen. Diese Achse macht sichtbar, wie belastbar eine Angabe ist.

Kameliden
Fallberichte bei Kameliden vorhanden. Betrifft aktuell Rhododendron (Alpakas) und Bergahorn (Trampeltiere).
Wiederkäuer
Von Rind, Schaf oder Ziege übertragen. Wegen des ähnlichen Vormagensystems die belastbarste Übertragung.
Andere Tierarten
Überwiegend vom Pferd übertragen – als Einzelmagen-Tier fachlich der schwächste Vergleich.
Allgemein
Allgemeine Pflanzentoxikologie ohne belastbare Daten für Weidetiere. Hier ist die Einstufung vorsorglich.

Einstufungen und Quellenzuordnung zuletzt abgeglichen am 1. August 2026. Redaktioneller Quellenabgleich – kein tierärztliches Testat, keine klinische Validierung, keine individuelle Beratung.

Woher die Belege kommen

Die Einstufungen folgen der Quellenhierarchie dieser Seite: veterinärmedizinische Fachliteratur und Behördenquellen vor Fachverbänden und Praxisberichten. Kernquellen dieser Datenbank sind das Merck Veterinary Manual (Kameliden), die CliniTox-Pflanzengiftdatenbank der Universität Zürich, die Poisonous Plants Database der Cornell University, die Landwirtschaftskammern der Länder sowie peer-reviewte Fallberichte. Wo eine Karte einen eigenen Fachbeleg hat, steht er aufklappbar direkt auf der Karte; sonst gilt das zentrale Quellenverzeichnis und der Leitfaden Giftpflanzen erkennen.

Wir bauen die belegten Karten laufend aus. Wenn eine Einstufung aus fachlicher Sicht nicht haltbar ist, freuen wir uns über einen Hinweis – am liebsten mit Quelle.

Zum Üben

Erkennst du die Pflanze am Foto?

Ein kleines Quiz, kein Ersatz für fachkundige Bestimmung vor Ort.

Frage 1 von 470 richtig
Welche Pflanze ist das?

Welche Pflanze siehst du hier?