Fachbegriff

Eimeria macusaniensis

Eimeria macusaniensis ist eine Kokzidienart der Neuweltkameliden mit auffällig großen, schweren Oozysten. Sie gilt als besonders tückisch, weil sie in der Standarddiagnostik leicht übersehen wird.

Auch: e. mac, e-mac, emac

Einordnung

Was der Begriff konkret bedeutet

Anders als die kleinen Kokzidienarten verursacht sie nicht zwangsläufig Durchfall; betroffene Tiere fallen eher durch Abmagerung, Schwäche oder Bauchschmerz auf. Die Oozysten sind vergleichsweise schwer und werden bei üblichen Flotationsverfahren nicht zuverlässig aufgeschwemmt – für den Nachweis braucht es Flotationslösungen mit höherer Dichte und häufig mehrere Proben.

Hinzu kommt eine lange Präpatenz: Zwischen Infektion und dem ersten Auftauchen von Oozysten im Kot vergeht viel Zeit. Tiere können deshalb bereits schwer erkranken, bevor überhaupt etwas ausgeschieden wird – ein unauffälliger Kotbefund schließt sie in dieser Phase nicht aus.

Ausführlich erklärt in

GesundheitKokzidien bei Crias und JungtierenWarum Alter, Probenmethode, Hygiene und klinischer Zustand gemeinsam beurteilt werden – und warum ausgerechnet die gefährlichste Art am leichtesten übersehen wird.

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Leitfäden, die diesen Begriff verwenden

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