Fachbegriff

Faserbruch

Faserbruch bezeichnet eine strukturell geschwächte Stelle, an der viele Fasern unter Zug reißen. Eine gleich hohe Bruchzone kann auf eine zurückliegende Belastungsphase während des Wachstums hinweisen.

Auch: bruchstelle, tenderness

Einordnung

Was der Begriff konkret bedeutet

Mögliche Auslöser sind schwere Erkrankung, ausgeprägter Nährstoffmangel, Geburt, Laktation oder anderer physiologischer Stress. Aus der Position der Bruchstelle lässt sich der Zeitraum nur grob ableiten, weil Wachstumsrate und Schurintervall variieren.

Faserbruch ist kein spezifischer Krankheitstest. Mechanische Schäden, Filz und unsachgemäße Lagerung können ebenfalls die Festigkeit mindern; für gesundheitliche Schlüsse braucht es Tierakte, Verlauf und weitere Befunde.

Ausführlich erklärt in

Faser & WolleWas das Vlies über die Gesundheit verrätFaserbruch, Glanzverlust, kahle Stellen und Krusten sind Befunde – und oft die früheste sichtbare Spur eines größeren Problems.

Kommt vor in

Leitfäden, die diesen Begriff verwenden

← Alle Begriffe im Glossar