Fachbegriff

Besatzdichte

Besatzdichte beschreibt, wie viele Tiere eine Fläche über einen bestimmten Zeitraum nutzen. Sie beeinflusst Futterkonkurrenz, Bodenbelastung, Grasnarbe und Infektionsdruck gleichzeitig.

Auch: besatz

Einordnung

Was der Begriff konkret bedeutet

Eine reine Zahl Tiere pro Hektar greift zu kurz: nutzbare Fläche, Ertrag, Boden, Jahreszeit, Zufütterung, Ruhezeiten und befestigte Bereiche verändern die tatsächliche Belastung. Kurzzeitiger hoher Besatz kann anders wirken als dauerhafte Übernutzung.

Zu hohe Dichte fördert tiefe Beweidung, Trittschäden, feuchte Kotbereiche und Konkurrenz an Ressourcen. Auch auf rechnerisch großer Fläche können Engstellen an Heu, Wasser oder Unterstand zu lokal sehr hoher Dichte führen.

Ausführlich erklärt in

Fütterung & WeideWeidemanagement als Parasiten- und FutterstrategieWie Besatz, Rotation, Kotplätze, Ruhezeiten und Futterreserve zusammen geplant werden.

Kommt vor in

Leitfäden, die diesen Begriff verwenden

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